Leider sind wir noch nicht online!
Trage dich hier ein um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir online gehen!


(483 Anmeldungen)

Keulenwaffen

Wenn Stichwaffen die feinen, eleganten Waffen sind, sind Keulenwaffen ihr Gegenpart. Bei diesen Hiebwaffen dreht sich alles um möglichst hohes Gewicht und Schlagkraft. Während Stichwaffen viele leichte Wunden und Klingenwaffen Schnitte zufügen, zerschmettern Keulenwaffen Knochen und pressen Plattenrüstungen in der Mitte zusammen – unabhängig davon, wie viel Mensch darin steckt. Durch das hohe Gewicht sind diese Waffen allerdings relativ langsam in der Handhabung. Sie sind dennoch die richtige Wahl für Krieger, die davon ausgehen, gegen schwer gepanzerte Feinde zu Felde zu ziehen.

Keule

Die einfache Holzkeule ist die älteste Waffe in der Geschichte der Kriegsführung und hat dennoch nicht viel von ihrer Wirksamkeit eingebüßt. Ein Knüppel ist außerordentlich leicht zu handhaben und sehr kostengünstig. Die meisten Krieger würden wohl eine andere Waffe bevorzugen, allein schon deshalb, weil man mit einer Keule bewaffnet nicht unbedingt heroisch aussieht. Nichtsdestotrotz bleibt die Keule eine beliebte Waffe für Anfänger.

Dreschflegel

Der Dreschflegel ist eigentlich ein landwirtschaftliches Gerät, mit dem man Korn aus Getreide heraus drischt. Genauso gut kann man damit aber auch das Leben aus einem Feind heraus dreschen. Er muss mit beiden Händen geführt werden und ermöglicht schnelle Hiebe. Die Schlagkraft des Dreschflegels ist allerdings eher gering. Die Reichweite und das herum wirbelnde Ende sind gut geeignet, um den Gegner fern zu halten. Die Verbreitung dieses Werkzeuges machen es oft zur ersten Wahl, wenn in ländlichen Gegenden zu den Waffen gegriffen wird. Die Handhabung verbietet die Nutzung vom Pferderücken aus.

Rabenschnabel

Der Rabenschnabel ist eine kleinere Ausgabe des Kriegshammers. Er hat auf einer Seite einen spitzen Dorn, der ihm auch den Namen verleiht. Im Kampf wird dieser Dorn durch die Rüstung hindurch geschlagen, was zu einer ziemlich brutalen Kampfweise führt. Der Rabenschnabel wird gern von Reitern geführt, weil er schnelle und spontane Schläge ermöglicht. Sein Schadenspotential ist für eine so kleine Waffe außerordentlich hoch.

Flegel

Der Flegel ist die Kriegsausführung des Dreschflegels. Der Griff ist kürzer und die Waffe allgemein kleiner, so dass sie einhändig geführt werden kann. Das Gewicht ist auf den Flegelkopf umverteilt, so dass deutlich kräftigere Schläge ausgeteilt werden können. Dennoch ermöglicht er ziemlich schnelle Hiebe. Eine beliebte Waffe für Anfänger.

Streitkolben

Eigentlich ist ein Streitkolben nur eine Stahlkugel mit einem Griff. Im Laufe der Zeit haben sich verschiedene Schmiede aber immer mehr Dinge einfallen lassen, die man aus dieser Waffe machen kann. So gibt es mittlerweile Streitkolben mit Spitzen, mit Klingen oder Dornen, die die Waffe noch gefährlicher machen. Der Streitkolben ist eine Waffe, die eine gute Balance zwischen Schaden und Geschwindigkeit hält und ist daher weit verbreitet. Er ist, wie das Bastardschwert, ein Anderthalbhänder.

Kriegshammer

Der Kriegshammer ist etwas massiver als ein Streitkolben gebaut und daher schwieriger zu führen. Er kann ein wenig mehr Schaden verursachen, ist aber bedeutend langsamer. Durch die Unausgewogenheit im Gewicht lässt sich der Kriegshammer nicht vom Pferd aus führen.

Kampfstab

Der Kampfstab ist ein mannshoher, gerade geschnitzter Stab aus stabilem Holz. Oft werden die Enden mit Metall umwunden, was ihm höhere Widerstandsfähigkeit verleiht und die Schläge damit schmerzhafter macht. Dadurch, dass beide Enden des Stabes zum Zuschlagen dienen, lassen sich bei zweihändiger Führungsweise durch einen geübten Kämpfer sehr schnelle Schläge austeilen. Diese Kampfweise ermöglicht eine gute Verteidigung. Die Handhabung des Kampfstabes macht den Kampf vom Pferd aus unmöglich.

Morgenstern

Ein Morgenstern ist eine sehr archaisch anmutende Waffe. Drei stachelbewehrte Stahlkugeln sind mit Ketten an dem relativ kurzen Griff befestigt und sorgen für ein beklemmendes Gefühl bei jedem, der einem Krieger mit dieser Waffe in der Hand gegenübersteht. Man nennt diese Waffe auch Ochsenherde, was vielleicht auf das Gefühl zurückgeht, wenn man einen Treffer von ihr einstecken muss.
Ihr Schadenspotential übersteigt das jeder anderen Einhandwaffe, doch sie hat einen Nachteil: Es ist unglaublich schwer, sie richtig zu verwenden.

Schwerer Hammer

Irgendein findiger Schmied wird sich wohl mal gedacht haben: “Wenn ein Kriegshammer so gut funktioniert, warum mache ich ihn dann nicht einfach größer?” Das Ergebnis ist der schwere Hammer, mit dem man außer Feinden notfalls auch Mauern in Stücke schlagen kann. Das enorme Gewicht der Waffe macht es unmöglich, ihn auf Pferden zu verwenden und ermöglicht nur sehr langsame Schläge. Die haben es dafür allerdings in sich.