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Humanoide Gegner

Räuberbande

Räuberbanden sind eine Plage in Amhran. Vor allem seit der König das Land verlassen hat, treibt sich dieses Gesindel an den Handelsrouten herum und macht den reichen Händlern das Leben schwer.
Kaum eine Karawane kommt ohne eine Begegnung mit einer Räuberbande aus und meist müssen die Händler auf teure Söldner zurückgreifen oder den Schutz des ansässigen Fürsten anfordern.
So kam es auch, dass in den letzten Jahren die Handelskarawanen zu wafffenstarrenden Gebilden mutierten, die ängstlich durch die Lande ziehen.

Raubritter

Raubrittertum hat auf Amhran eine lange Tradition. Kleine Burgen dienen den Rittern als Stützpunkte und als Rückzugsort nach dem Tagewerk.
Die räuberischen Streiter sind gefürchtet, sind sie doch meistens bestens bewaffnet, gerüstet und mit Pferden ausgestattet, so dass sie ihre Beute über lange Strecken hinweg verfolgen können.
Die bekanntesten Raubritter, die in den letzten zwei Jahren von den Paladinen gestellt wurden waren Rudolf von Falkenstein und Siegbrecht von Tannenhorst.
Beide wurden auf dem Richtplatz in Löwenstein öffentlich abgeurteilt und hingerichtet.

Böser Magier

Wie alle anderen auch sind Magier nicht vor Bösartigkeit gefeit und so trifft man in den Landen immer wieder auf finstere oder gar verrückte Zauberer, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, einem dunklen Dasein zu dienen.
Mitunter sind die Magier einfach zu bekämpfen, aber einige unter ihnen sind überaus mächtig.

Dieb

Diebe gehören nunmal zu einer Siedlung und so gibt es in Löwenstein, sowie in allen anderen Lehen vorzugsweise in den Siedlungen eine regelrechte Unterwelt, in der sich das lichtscheue Gesindel bewegt.
Man munkelt, dass die Diebe sogar in einer Gilde organisiert wären, aber keiner weiss etwas genaues darüber und die gefassten Beutelschneider schweigen selbst unter Folter hartnäckig.

Gedungene Mörder

Manch ein gut betuchter Bürger entledigt sich seiner Feinde mittels dieser Gesellen.
Schon seit ewigen Zeiten gibt es gedungene Mörder, die sich ihre Tätigkeit vergolden lassen und dafür vor keiner noch so ruchlosen Tat halt machen.
Die Meuchelmörder sind gerade unter Edelleuten gefürchtet, tauchen sie doch unvermittelt auf und oftmals ist die vergiftete Klinge eines dieser Individuen das letzte, was das Opfer sieht.

Besessene

Immer wieder kommt es vor, dass eine arme Seele einem Dämonen anheimfällt, der dann durch den Körper des Enteigneten in die Welt zu dringen versucht.
Besessene sind meistens nicht besonders stark, aber schnell und wendig.
Da der Dämon jedoch keinerlei Wert auf den Körper seines Opfers legt, sind die Besessenen eigentlich gut bezwingbar.

Kultisten

Kultisten sind Anhänger dämonischer Kulte, die sich an entlegenen Orten ihren finsteren Machenschaften widmen.
Kleine Gruppen stellen für einen geübten Krieger keine Gefahr dar, aber sobald man auf ein ganzes Nest stößt ist es ratsam, sich Hilfe zu holen. Zu oft schon hat man von einzelnen Kriegern, die einen Kultistenhort ausheben wollten nur noch grausige Überreste gefunden.
Gerade die Paladine Mithras jagen die Kultisten mit besonderem Eifer und lassen keine Gnade walten, sobald ihnen diese ketzerischen Dämonenjünger über den Weg laufen.

Wütende Bauern

Wenn der Herr Fürst mal wieder die Steuern anhebt, kommt es ab und zu zu kleineren bis größeren Aufständen unter den Bauern. Dann ziehen diese mit Fackeln, Feldgerät und allerelei Provisorien bewaffnet los, um den Herren da oben die Hütte unter dem Hintern anzuzünden. Im Normalfall sind diese Aufstände nicht von Erfolg gekrönt, aber für den Adel eine willkommene Abwechslung im tristen Einerlei. Immerhin kann man so der Unterschicht mal wieder zeigen, wer die Rüstung, pardon, die Hosen anhat.

Seuchenopfer

Der Alptraum einer jeden Siedlung ist der Ausbruch einer Seuche. Früher wurden die meisten schlimmen Krankheiten durch die Schifffahrt eingeschleppt, aber auch die zahlreichen Sümpfe in Amhran sind natürlich Mückenschutzgebiete und daher bestens geeignet, um immer wieder Krankheiten über das Land zu schicken.
Vor allem die ehemals eingeschleppten Krankheiten machen den Menschen das Leben schwer und Kranke werden ausgeschlossen und isoliert (hier gilt die Faustregel: Einheimische Viren tun einheimischen Bauern nichts), was diese dazu bringt, aufgebracht auf ihre ehemaligen Mitbürger loszugehen. Der Nachteil daran: Man kann sich anstecken.

Schläger

Je reichlicher der Alkohol fliesst, desto schneller fliegen die Fäuste. Das ist eine Faustregel und so kommt es gerade in den Hafenvierteln, in denen billiger Fusel in rauen Mengen versoffen wird, immer wieder zu Raufereien.
Einst friedliche Bürger kommen auf die abstrusesten Ideen und rotten sich dann in kleinen Gruppen zusammen, um marodierend und schief singend durch die Gassen zu laufen und jeden zu vermöbeln, der so dumm ist, ihnen in die Quere zu kommen.