utzpflanzen
bstpflanzen
Himbeere
Der Himbeerstrauch wird bis zu zwei Meter groß, die Ruten sind mit feinen Stacheln besetzt. Die Himbeere tritt als Waldpionier auf Kahlflächen auf. Sie bevorzugt halbschattige Lagen, zum Beispiel Waldlichtungen oder Waldränder mit hoher Luftfeuchtigkeit und kühlen Sommertemperaturen.
Die Früchte bestehen aus mehreren fleischumhüllten Samen die traubenartig zusammenwachsen.
Blaubeere / Heidelbeere
Der 10 bis 60 cm hohe Zwergstrauch wächst stark verzweigt mit aufrechten, kantigen bis schmal geflügelten, grün gefärbten Ästen, die kahl (unbehaart) sind. Der Strauch erreicht ein Alter von bis zu 30 Jahren.
Heidelbeeren sind eine beliebte Beerensorte für die Ernährung. Sie lassen sich sowohl frisch verzehren als auch in der Küche verwerten.
Erdbeere
Erdbeeren sind mehrjährige krautige Pflanzen. Meist sind sie weich oder seidig behaart, mit dickem, schwach holzigem, fadenförmige Ausläufer treibendem „Wurzelstock“.
Die eigentlichen Früchte der Erdbeere sind die kleinen gelben Nüsschen an der Oberfläche. Der Fruchtknoten der Erdbeerpflanze bildet ein Nüsschen aus, dessen Teile durch das Wachstum der später markant roten Blütenachse während der Reifezeit auseinander gerückt werden.
Stachelbeere
Die Stachelbeere ist ein sommergrüner 60–100 cm, selten größer (bis 150 cm) werdender Strauch. Die Stachelbeere wächst wild auf mäßig trockenen bis frischen nährstoffreichen, oft kalkhaltigen Standorten. Sie erträgt Schatten und kommt in Hecken, Gebüschen, Schlucht- und Bergwäldern, Auen und in Laubwäldern vor.
Die Früchte werden als Kompott und Kuchenbelag oder zur Marmeladenherstellung und Hausweinveredelung verwendet, häufig aber auch roh gegessen.
emüsepflanzen
Karotten
Am besten wachsen Karotten in tiefgründigen, steinfreien Sandböden oder sandigen Lehmböden mit durchlässigem Untergrund. Die Karotte ist eine zweijährige Pflanze. Im ersten Jahr bildet sie eine Blattrosette aus doppelt bis dreifach gefiederten Blättern und eine Pfahlwurzel aus. Diese verdickt sich im Laufe des Wachstums und wird so zur verzehrbaren Wurzel.
Die Nutzung der Karotte als Gemüse ist recht vielseitig. Sie wird roh, gekocht, als Saft und konserviert verzehrt.
Kartoffeln
Kartoffeln sind aufrecht oder kletternd wachsende, krautige Pflanzen, die über 1 m hoch werden können. Unterirdisch oder knapp über der Oberfläche bildet die Pflanze genießbare Knollen aus. Dank der großen Anpassungsfähigkeit der Kartoffel wird diese heutzutage praktisch auf der ganzen Welt angebaut.
Kartoffeln finden Verwendung als Nahrungs- und Futtermittel sowie zur Herstellung von Alkohol.
Zwiebel
Die Zwiebel ist eine zweijährige Kulturpflanze. Die Hauszwiebel bildet eine einfache Zwiebel. Die breitröhrigen, schlauchartigen Laubblätter sind die grünen Teile, sie werden bei manchen Allium-Arten Schlotten genannt und gegessen.
Zwiebeln werden meist fein gehackt oder in Ringe geschnitten roh oder geröstet gegessen oder beim Garen anderer Speisen (im Gemüse) mitgedünstet.
Linse
Die Pflanzen werden bis zu 50 cm hoch. Ihre meist sechspaarig gefiederten Blätter bilden an ihrem Ende Ranken aus. Die Hülsen sind maximal 2 cm lang und enthalten runde, flache Samen. Der Geschmack von Linsen ist typisch „erdig“.
Da sie kleiner sind als andere Hülsenfrüchte, brauchen sie auch weniger Einweich- und Kochzeit. Rohe Linsen enthalten unbekömmliche oder sogar schädliche Inhaltsstoffe, die durch das Kochen unschädlich gemacht werden.
Kürbis
Die Kürbisse sind einjährige, selten auch ausdauernde, krautige Pflanzen. Die Früchte sind drei- bis fünffächrige, sehr große und vielsamige Panzerbeeren. Form, Größe und Farbe variiert je nach kultivierter Sorte sehr stark. Bei den Wildformen ist die Fruchtwand hart und verholzt und bleibt lange intakt.
Die Hauptverwendung ist als gekochtes, gebratenes oder gebackenes Gemüse. Seltener werden Sprossspitzen und Blätter als Gemüse verwendet. Die Samen werden dagegen recht häufig genutzt, geröstet als Trockennahrung oder zum Herstellen von Öl.
Kopfsalat
Die generellen Eigenschaften des Kopfsalats gleichen denen der anderen Gartensalate: es sind ein- bis zweijährige Pflanzen mit langer Pfahlwurzel, die zunächst eine grundständige Blatt-Rosette bilden, später erscheint der verzweigte Blütenstand mit zahlreichen gelben Blüten.
Kopfsalat wird meistens roh als Salat verzehrt, seltener als gekochtes Gemüse.
Speisekohl
Der Speisekohl ist eine ein- bis zweijährige, ausdauernde, krautige Art, die jedoch am Grund verholzt sein kann. Die Wuchshöhe beträgt 40 bis 120 Zentimeter. Er wächst auf Felsen, zum Teil auf Küstenkliffen, aber auch in Gebirgen.
Speisekohl wird gekocht oder in Fässern gegärt, und als Beilage zu diversen Fleischgerichten verzehrt.
Knoblauch
Der gewöhnliche Knoblauch ist eine ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 30 bis 90 cm. Die flachen, bläulich-grünen Laubblätter sind bis zu 15 mm breit. Die Zwiebel ist von einer dünnen, weißen oder rötlichen Hülle umgeben und besteht aus einer Hauptzehe, um die etwa fünf bis 20 Nebenzehen angeordnet sind. Aus der mittleren Hauptzehe treibt ein stielrunder Stängel aus.
Der Knoblauch wird in der kalten und warmen Küche genutzt, und findet auch in der Herstellung von Tränken Anwendung.
Weizen
Er erreicht Wuchshöhen von etwa 0,5 bis 1 m. Der Halm ist rundlich. Von der Gesamterscheinung wirkt er dunkelgrün und die Ähre gedrungen. Morphologisches Unterscheidungsmerkmal sind die kurzen bewimperten Blattöhrchen, die, im Gegensatz zur Gerste, den Halm nicht umschließen.
Weichweizen wird als Brotgetreide zur Herstellung von Backwaren, und zur Herstellung von Malz (Weizenbier) verwendet. Beim Mahlen fällt als Nebenprodukt die Weizenkleie an, die als Futter in der Tiermast dient, aber auch als Lebensmittel verwendet wird.
Gerste
Gerste ist ein einjähriges Gras, das Wuchshöhen von 0,7 bis 1,2 m erreicht. Die Pflanze ist glatt und unbehaart. Der Halm ist aufrecht. Erkennungsmerkmal sind die zwei langen, unbewimperten Blattöhrchen der Blattscheide, die den Halm vollständig umschließt.
Gerste wird überwiegend als Tierfutter verwendet, zusätzlich kommt sie auch als Braugerste zum Einsatz.
Mais
Mais ist eine formenreiche, einjährige, sommergrüne, kräftig gebaute Pflanze, die Wuchshöhen von einem bis zu drei Metern erreicht. Der runde, nicht oder nur selten verzweigte Stängel ist auf ganzer Länge von glatten Blattscheiden bedeckt.
Mais wird als Nutzpflanze vor allem zur Ernährung des Menschen und als Futterpflanze angebaut.
Hafer
Diese Rispengräser sind einjährige krautige Pflanzen. Der Halm ist hohl und rundlich. Hafer unterscheidet sich von anderen Getreidearten in der Form des Fruchtstandes, der als Rispe und nicht als Ähre ausgebildet ist.
Der Hafer wird vor allem als Nahrungsmittel sowie als Tierfutter in Form von Haferflocken verwendet, kann aber verarbeitet auch als billiges, schlichtes Nahrungsmittel genutzt werden.
ndere
utzpflanzen
Tabak
Tabakpflanzen wachsen als größere, weichholzige Sträucher, die bis zu 2 m hoch werden und selten auch als Bäume mit einer Größe von bis zu 10 m. Gelegentlich verbreiten die Pflanzen einen üblen Geruch.
Die getrockneten, kurierten und gerebelten Tabak-Blätter (Rauchkraut) können in Tabakspfeifen oder gedreht als Zigaretten, Zigarillos und Zigarren geraucht werden.
Hanf
Hanf ist eine meist einjährige, krautige Pflanze von bis zu 2 Schritt Höhe.
Die robuste und widerstandsfähige Hanffaser hält enorme Zugkräfte aus, und wird daher sowohl für die Seilerei, als auch für die Herstellung widerstandsfähiger Kleidung genutzt. Eine weitere Anwendung der Hanffaser ist die Papierherstellung.
Flachs
Der Flachs ist eine einjährige Pflanze, die eine Wuchshöhe von 20 bis 100 Zentimetern erreicht. Die Stängel stehen meist einzeln und aufrecht, im Bereich des Blütenstandes sind sie verzweigt.
Leinenfasern dienen der Stoffherstellung, und werden damit für die Schneiderei benötigt.