ildtiere
Feldmaus
Mäuse ernähren sich hauptsächlich vegetarisch, gehen in seltenen Fällen aber auch auf Insektenjagd. Da sie Samen, Wurzeln und Stängel von Nutzpflanzen bevorzugen, gelten sie als Schädlinge, die besonders bei der Landbevölkerung eher unbeliebt sind. Nichtsdestotrotz leben Mäuse fast ausschließlich in der Nähe menschlicher Siedlungen.
Ratte
Ratten gibt es in vielerlei Formen. Sie können sowohl in Bäumen als auch in Erdlächern ihre Nester bauen und vermehren sich bei günstigen Bedingungen extrem schnell und können für Nagetiere auch beachtliche Größen erreichen. Sie bilden Gemeinschaften, die ihr Revier verteidigen und sind absolute Allesfresser. Bevorzugt halten sie sich wie Mäuse in Menschennähe auf und leben vom Abfall der Siedlungen. Da sie den Ruf haben, Krankheiten zu übertragen, gelten sie als Schädlinge. Es gibt Legenden von sogenannten Rattenkönigen, mehreren Ratten, deren Schwänze verknotet sind. Man sagt diesen Rattenkönigen nach, dass sich die intelligenz der einzelnen Tiere potenziert und sie sogar in der Lage sind, auf telepathischem Wege zu kommunizieren und Magie zu wirken. Der Fund eines Rattenkönigs gilt definitiv als sehr böses Omen.
Hase
Hasen sind mittelgroße Säugetiere, die sich rein vegetarisch ernähren und für ihre großen Ohren und die hoppelnde Bewegung bekannt sind. Bei guten Bedingungen können sie sich ähnlich wie Ratten sehr schnell vermehren, werden aber weniger als Schädlinge betrachtet. Aufgrund ihres sehr dichten Fells lohnt auch die Jagd auf Hasen, trotz ihrer eher geringen Größe. Auch als Braten eignen sich Hasen sehr gut.
Reh
Rehe gehören zur Art der Hirsche, sind jedoch recht kleine Vertreter dieser Art. Sie erreichen eine maximale Schulterhöhe von rund 80 zentimetern und tragen ein eher kleines Geweih. Rehe leben in Familienverbänden von bis zu zwölf Tieren und eignen sich aufgrund des dichten Fells und des Fleisches gut als Jagdtier. Von allen Hirscharten sind sie die am meisten verbreitete.
Damwild
Damwild ist deutlich größer als Rehe, aber kleiner als Rotwild. Auch Damwild lebt in Verbänden von sechs bis acht Tieren. Die Hirsche tragen ein großes Geweih, dass manchmal schaufelförmig ausläuft und erreichen ein Gewicht von über 100 Kilogramm. Die Fellfarbe variiert von hellbraun bis fast schwarz. Damwild ist weniger scheu als rotwild und etwas weiter verbreitet.
Rotwild
Rotwild ist deutlich größer und schwerer als Damwild und lebt in kleineren Familienverbänden von oft nur drei oder vier Tieren. Hirsche werden bis zu 170 Kilogramm schwer, tragen aber kleinere Geweihe als Damhirsche. Sie sind eher scheu, können aber in seltenen Fällen zum Angriff übergehen und für Menschen nicht ganz ungefährlich sein. Das Namensgebende rote Fell und die große Menge an verwertbarem Fleisch machen das Rotwild zu einem beliebten Jagdziel.
Wildschwein
Das Wildschwein ist die ursprüngliche Form des domestizierten Hausschweines, wobei aber gewaltige Unterschiede bestehen. Besonders auffällig ist das dichte schwarze Fell, weswegen sie auch Schwarzwild genannt werden. Jungtiere, auch Frischlinge genannt, haben dagegen ein braunes Fell mit weißen Streifen. Wer nur die rosaroten Verwandten des Wildschweins kennt, ist oft erschrocken beim Anblick eines Wildschweins. Die männlichen Tiere, die auch Keiler genannt werden, können eine Schulterhöhe von 90 zentimetern und ein Gewicht von über 250 Kilo erreichen. Da sie extreme Revierverteidiger sind, sind Wildschweine für Menschen sehr gefährlich. Dies gilt insbesondere für weibliche Tiere, die Bachen, die mit Frischlingen unterwegs sind. Fressen tun Wildschweine alles. Und bei diesen Tieren ist mit alles wirklich alles gemeint, was sie für die Landbevölkerung zu Schädlingen macht. Glücklicherweise sind sie eher Menschenscheu.
Gams
Gämse sind Verwandte der Ziegen, die sich allerdings nur schwer bis gar nicht domestizieren lassen. Sie leben in Herden von bis zu zwei Dutzend Tieren zusammen und wiegen bis zu 50 Kilogramm. Eine Besonderheit ist, dass beide Geschlechter gehörnt sind. Erstaunlich ist ihre enorm gute Kletterfähigkeit, die bei Huftieren eher selten ist. So findet man sie meistens in bergigen Regionen.
Singvögel
Auf Amhran leben eine Reihe von Singvögeln. Von Amseln über Zaunkönige bis zu Spechten findet sich eine ganze Reihe verschiedener Vogelarten, die verschiedene Regionen bevölkern. Hauptsächlich trifft man in Waldgebieten auf Singvögel aller Arten.
Ente
Enten sind mittelgroße Wasservögel, die sich hauptsächlich in Seen und Flüssen aufhalten und ihre Füße sind mit großen Schwimmhäuten versehen. Da die Beine recht weit hinten am Körper liegen, wirkt ihr Gang an Land eher unbeholfen. Während die Weibchen eher unauffällig braun gefärbt sind, haben die Erpel ein prächtiges Gefieder, wobei besonders die Färbung am Kopf auffällig ist. Die meisten Enten sind Flugfähig.
Gans
Gänse sind Enten nicht unähnlich, allerdings sind sie etwas größer und deutlich ausdauerndere Flieger. Manche Arten können ohne Zwischenlandung ganz Amhran überfliegen oder gar bis nach Indharim fliegen. Da sie recht einfach zu stattlicher Größe zu mästen sind, werden Gänse auch manchmal domestiziert gehalten.