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Arx Obscura - Regelwerk

Account und Spielerverhalten

1. Spielleitung

Die Spielleitung ist für die Wahrung des Shardkonzepts und die allgemeine Fairness zuständig. Entscheidungen der Spielleitung müssen daher akzeptiert werden. Bei Unklarheiten und Grenzfällen gilt die Auslegung der Spielleitung.

Wurde nachweislich ein Fehler begangen, sollte die Problematik ausführlich den zuständigen Administratoren oder Koordinatoren geschildert werden.

2. Accountbesitz

Jeder Spieler muss mindestens 18 Jahre alt sein, darf nur einen Account haben und diesen mit niemandem teilen. Accounts und Charaktere können nicht zwischen Spielern transferiert werden. Gelöschte Accounts oder Charaktere werden nicht wiederhergestellt.

Ausnahmen müssen von der Spielleitung genehmigt werden. Ein Account darf nicht von mehreren Spielern benutzt werden. Wenn mehrere Personen die selbe Internetleitung benutzen (Studentenwohnheim, Geschwister, Wohngemeinschaft, etc.) sollte dies der Spielleitung mitgeteilt werden, um möglichen Accountsperrungen vorzubeugen.
Details können den Nutzungsbedingungen entnommen werden.

3. Macroing

Macroing und die Nutzung von 3rd-Party-Programmen ist verboten.

Macroing beschreibt die automatisierte Steuerung des Clients (Spiels) durch Skripte oder Programme. 3rd-Party-Programme sind Programme Dritter, welche den Client und die Spielfunktionen beeinflussen können.

4. Spielfehler

Das Ausnutzen von Spielfehlern (Bugs) ist verboten und jegliche Spielfehler müssen gemeldet werden. Es gibt keine Garantie, dass durch Spielfehler entstandener Schaden behoben werden kann.

Wer einen möglichen Spielfehler entdeckt, der sollte die Spielleitung kontaktieren und die auslösende Tätigkeit unterlassen, bis er Rückmeldung erhält.

5. Mobbing

Mobbing und Griefplay zwischen Spielern oder Spielleitung und Spielern zieht sehr harte Strafen mit sich.

Hierfür wird jedem Spieler angeraten, generell (und auch ohne Vorfall) sowohl Ingame-Gespräche als auch IRC und ICQ mitzuloggen. Ohne Beweise können schwer Strafen vergeben werden.
Merke: Auch die unerlaubte Weitergabe von Spieleridentitäten der Spielleiter und deren Kontaktinformationen, die auch die Möglichkeiten haben möchten in Ruhe zu spielen, gilt als Mobbing.

Umgangssprachlich ausgedrückt bedeutet Mobbing, dass jemand - zumeist am Arbeitsplatz, aber auch in anderen Organisationen – fortgesetzt geärgert, schikaniert, in passiver Form durch Kontaktverweigerung mehrheitlich gemieden oder in sonstiger Weise in seiner Würde verletzt wird. Eine allgemein anerkannte Definition gibt es nicht. Die meisten Forscher betonen laut Christoph Seydl folgende Gesichtspunkte:
Verhaltensmuster: Mobbing bezieht sich auf ein Verhaltensmuster und nicht auf eine einzelne Handlung. Die Handlungsweisen sind systematisch, das heißt: sie wiederholen sich beständig.
Negative Handlungen: Mobbingverhalten kann verbal (zum Beispiel Beschimpfung), nonverbal (zum Beispiel Vorenthalten von Informationen) oder physisch (zum Beispiel Verprügeln) sein. Solche Handlungen gelten üblicherweise als feindselig, aggressiv, destruktiv und unethisch.
Ungleiche Machtverhältnisse: Die Beteiligten haben unterschiedliche Einflussmöglichkeiten auf die jeweilige Situation. Jemand ist jemand anderem unter- beziehungsweise überlegen. Dazu ist kein Rangunterschied nötig, das kann durch die bloße Anzahl bedingt sein: Viele gegen Einen.
Opfer: Im Handlungsverlauf kristallisiert sich ein Opfer heraus. Aufgrund der ungleichen Machtverteilung hat es Schwierigkeiten, sich zu verteidigen.

6. Forennutzung

Die übliche Netiquette gilt im Forum von Arx Obscura. Spiel- und Forenaccount teilen sich das Strafpunktekonto.

Wir vertreten zwar die Ansicht, dass möglichst wenig Kontrolle und Moderation stattfinden sollte -- doch werden wir eine angenehme Atmosphäre für alle Teilnehmer sichern.

Rollenspiel

7. Kommunikation

Jede Kommunikation im Spiel findet rollenspielgerecht aus Sicht des Charakters statt. Dies umfasst Sprache, Emotes, Verhalten, Charakter- und Haustiernamen.

Ausnahme ist der Kontakt mit Spielleitern abseits einer Spielsituation. Als nicht passend gelten u.a. Emoticons (Smilys), Chatabkürzung (z.b. 'hi' oder 'lol) und charakterfremde Themen (Kinofilm, Fussballspiel, etc).

8. Emotenutzung

Emotes sind Beschreibungen von sichtbaren Ereignissen wie z.b. Mimik, Gestik, Bewegungen, ergänzende Beschreibungen zu Aussehen und Handlungen, und sollten auch so gehandhabt werden.

Nicht erlaubt sind Gedankenemotes, also das Ausemoten von Gedanken, auf die das Gegenüber nicht reagieren kann und nicht wahrnehmen kann.
Genauso verboten sind Poweremotes, also Emotes, die einem Spieler mehr Macht oder Fähigkeiten andichten, als er tatsächlich hat oder die dem Gegenüber eine Reaktionsmöglichkeit nehmen, die es eigentlich haben müsste (z.b. *Sticht ihm den Dolch tief ins Herz, um ihn zu töten*).
Begegnet man einem anderen Spielercharakter, so ist man dazu aufgefordert, mit einem Emote zu reagieren. Dieses kann entweder eine Reaktion auf dessen Auftauchen beschreiben, z.b. *nickt im Vorbeigehen grüßend* oder aber die aktuelle Tätigkeit, z.b. *sitzt am Tisch und blickt nachdenklichen Blickes in sein Bier*.

10. Charaktertrennung

Charaktere auf einem Account dürfen weder verwandt noch befreundet sein. Ebenso ist es verboten Gegenstände direkt oder indirekt zwischen beiden Charakteren zu transferieren.

Dies beinhaltet auch Crosstrading (Charakter A schenkt Charakter B etwas, dafür schenkt Charakter C dann Charakter D etwas).
Arbeitet ein Charakter nachweislich einem anderen zu, wird dieser dem Spieler entzogen!

11. Spielerkonflikte

Der Kampf zwischen Spielern (PvP) ist grundsätzlich erlaubt, mit folgenden Rahmenbedingungen:
- Es muss ein rollengerechter Grund für den Angriff vorliegen.
- Der Angriff muss vorher eindeutig signalisiert werden oder provoziert worden sein.
- In der Situation vor dem Kampf muss der Gegner eindeutig die Möglichkeit haben den Kampf zu vermeiden (z.B. Fluchtmöglichkeit, Ergeben).
- Die Flucht aus einem Kampf muss im Rahmen des Rollenspiels stattfinden.

Jegliche Kämpfe zwischen Spielern sind Teil des Rollenspiels und werden so gewertet. Dies bedeutet, dass das Verhalten des Charakters im Kampf auch rollengerecht sein muss. Es bedeutet ebenfalls, dass Niederlagen in das weitere Spiel einbezogen werden müssen.
Bevor der Kampf beginnt sollte dieser mit Emotes angekündigt werden. Im Rollenspiel kann es immer sein, dass der Gegenüber gerade tippt und deswegen nicht direkt auf einen Angriff reagieren kann. Deswegen ist es notwendig, dass ein Kampfbeginn deutlich signalisiert wird. Ein Ausnutzen dieser Regelung ist nicht gestattet. Wer z.B. seine Gegner beleidigt während er flieht, der hat eindeutig einen Angriff provoziert. Wer einen Kampf vermeiden möchte, der muss dies entsprechend ausspielen.
Ab dem Zeitpunkt, an dem einer der Beteiligten die Engine anwendet (in den Kampfmodus gehen, einen Zauber beginnen, auf ein Pferd aufsteigen, einen Trank benutzen), ist es erlaubt ebenso auf die Engine zuzugreifen.

12. Aufzwingen von Konsequenzen

Permanente Veränderungen am Charakter, wie Verstümmelungen oder Charaktertod, dürfen nur mit Einwilligung des betroffenen Spielers oder Erlaubnis der Spielleitung stattfinden.

Wenn der Spieler nicht möchte, muss man andere Lösungen finden. Diese Regeln umfassen eindeutig nicht geistigen Stress, das Ableben von Haustieren, Gefangenschaft, Raub, Diebstahl, Androhungen oder Ausübungen von Gewalt.
Trotzdem sollte man bereit sein, für die Taten seines Charakters auch die Konsequenzen zu tragen. Wird die Glaubhaftigkeit der Spielwelt gefährdet, kann die Spielleitung solche Konsequenzen erlauben. Siehe Strafenkatalog.

13. FSK-Regel

Um dem guten Miteinander Genüge zu tun ist das Darstellen von pornographischen oder extrem gewalttätigen Szenen in allgemeinen und öffentlich zugänglichen oder einlesbaren Spielbereichen nicht erwünscht und wird entsprechend geahndet.

Das Rollenspiel sollte in seinem Detailgrad jedem Beteiligten gerecht werden, und niemandem unangenehm oder peinlich werden müssen. Im Forum dürfen zwar erotische oder gewalttätige Inhalte vorkommen, müssen aber markiert werden (FSK-18 im Titel) und dürfen nicht durch unverhältnismäßige Darstellung dem Selbstzweck dienen.
Ebenso gilt es die Wünsche des Gegenübers auch in speziellen Situationen (Gefangenschaft z.b.) zu beachten – wenn jemand keine Gewaltdarstellungen im Detail spielen will, ist der machtausübende Part dazu verpflichtet, eine Lösung zu finden, die beiden Seiten das Weiterspiel möglich macht, z.b. statt der bildlichen Beschreibung des Vorganges zusammenfassendere Emotes, oder statt eines hochnotpeinlichen Verhörs (direkte Folter) subtilere Methoden anzuwenden. Ungültig ist hierbei natürlich die Erklärung "damit mein Charakter nicht schwach wirkt".