ochwacht
Burg Hochwacht ist das höchste Gebäude Amhrans. Sie wurde direkt an den Füßen der Zwillingsberge an der Stelle errichtet, an der den Sagen nach Mithras Amhran wieder verlassen hat.
Im Jahr 930 wurde der Grundstein für die Burg gelegt. Der Bau erwies sich ob der kalten und teilweise langen Winter als äußerst schwierig. Um überhaupt Platz für ein Fundament ausgraben zu können, von den Kellergewölben unter der Burg gar nicht zu sprechen, musste gewartet werden, bis der Frost endlich den Boden verlassen hat. Zum Glück dauerte der Antransport der Steine, die für den Bau der Mauern verwendet wurde, nicht allzu lang, da man den Zwillingsbergen das Gestein einfach abgewann; noch heute gibt es diese Steinbrüche.
Aus diesem Vorteil ergaben sich jedoch verschiedenste Probleme: Scheinbar sahen sich viele Gebirgs- und Höhlenbären in ihrer persönlichen Freiheit gestört und viele der Steinmetze wurden Opfer von Angriffen der aufgescheuchten Bergbewohner. Kurz nachdem die ersten Steinmetze Opfer der Angriffe wurden, machten sich die trauernden Familien und Ritter daran, das Problem an der Wurzel zu packen. Im selben Jahr wurden die Bären beinahe ausgerottet und der Bau konnte nun ungestört fortgesetzt werden.
Dennoch dauerte die Errichtung von Hochwacht im Vergleich zu der anderer Burgen lange. Die eisige Kälte, die im Winter am Fuß der Zwillingsberge herrscht, zwang die Bauherrn zu regelmäßigen Pausen von bis zu fünf Monaten Länge. Im Jahr 1002 nach Mydrion war die Burg aber schließlich trotz all der widrigen Umstände fertig gestellt worden.
Lehnsherr Augustin Altmacher war selbst am Bau der Burg beteiligt und sich keineswegs zu fein seine Hände bei jeder Gelegenheit schmutzig zu machen, so heißt es zumindest in den Büchern über diese Zeit. Auf ihn wird im Übrigen auch das Kronenseewonnemondbaden zurückgeführt.