asserwall
Burg Wasserwall und die gleichnamige Siedlung im Norden des Lehens Hohenmarschen sind in dieser Region der einzige Flecken echter Zivilisation, auch wenn beide im Vergleich zu den großen Städten Silendir und Löwenstein eher mickrig wirken.
Die heutige Burg Wasserwall ist bereits der dritte Bau, den die Fürsten von Hohenmarschen als Stammsitz errichteten. Für die erste Burg hatte man im Jahr 925 Steinquader aus dem benachbarten Nortgard kommen lassen um einen imposanten Bau im Herzen von Hohenmarschen zu errichten. Leider versank diese Burg größtenteils im Sumpf und heutzutage künden nur noch einige Ruinen von dem Bau.
Die zweite Burg sollte ebenfalls aus Stein erbaut werden und war bereits dort geplant, wo die heutige Niederlassung des Fürsten steht. Doch schon weit vor der Fertigstellung stellten die Bauherren fest, dass der Untergrund einfach nicht für ein solches Gebäude geschaffen war und man brach den Bau ab. Auf dem angefangenen Burgfried baute man deshalb mit dem berühmten Hohenmarschener Holz weiter, dass mit den Jahren fast ebenso widerstandsfähig wie Stein wird. Im Jahre 1022 war die Burg schließlich fertig gestellt.
Aus diesem Grund wird Wasserwall auch als die hölzerne Burg oder scherzhaft als "Schwimmende Burg" bezeichnet.