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Bund der Händler und Handwerker

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Zusammenfassung

Kürzel:BdH
Gildenleiter:Aki Dur\u00e1n
Algrid Schneider
Ley Animar
Orestes Caetano
Mitgliederzahl:19

Beschreibung

Bund der Händler und Handwerker
Kürzel: BdH

WIKI-Link
http://wiki.arx-obscura.de/wiki/Bund_der_H%C3%A4ndler_und_Handwerker

“Tatkraft - Willensstärke - Meisterschaft!”

Entstehung
Die Geschichte des Bundes beginnt dort, wo die letzten Zünfte Löwensteins verwaist und leer zurück blieben. Während ein Mangel an verlässlichen Handwerkern einerseits und ein politischer Zwist zweier großer Parteien andererseits die Maschinerie des Reiches nicht nur in den Kriegsunternehmungen, sondern auch in seinem Zusammenhalt und Wohlstand gefährdete, schien es fast so, als hätten Handwerkskunst und Handel endgültig ihren Ruin gefunden. In jedem Lehen unter der Königskrone schien es, als seien gerade genug Waren im Umlauf, um die Tagesgeschäfte zu erhalten, jedoch nicht genügend, um sich von der Stelle zu bewegen - ein Zustand, der vor allem die Königsgarde und den Herzogsring Erfolge kosteten, und bittere Auseinandersetzungen nötig machten.
Nicht nur der Adel spürte jedoch die Auswirkungen der Zerrüttung; von Milizen über Wachen bis hin zu dem einfachen Volke spürte ein Jeder den Druck des Mangels, und umso häufiger es notwendig wurde, weite Reisen in andere Lehen für die kleinsten Grundbedürftnisse zu unternehmen, umso lauter wurden die Fragen danach, was man tun könne, um den Zustand zu verbessern.
Während die Versuche Einzelner in lokalen Situationen zwar eine Besserung brachten, so erkannte eine Gruppe von Handwerkern und Händlern doch, dass größere Schritte notwendig sein würden, um den Engpass in Versorgung und Weiterentwicklung zu beenden. Einige von ihnen gingen den Weg der Mundpropaganda, während andere wieder den Sturm in stoischer Hartnäckigkeit alleine auszustehen versuchten. Schierer Zufall schließlich wollte es, dass Löwensteiner Aushänge, welche den Zusammenschluss von Handwerkern nicht in Zünften, sondern in einem berufsübergreifenden Bund proklamierten, die Schar jener Tapferer zusammen führte, in denen sich nicht nur der Wille zur Tat sondern auch der Wille zur Änderung vereinte.
Strikte, handwerksspezifische Reglementierungen, so kamen sie überein, seien nur dann nötig, wenn ein Überfluss an Handwerkern das Überleben des Einzelnen gefährde. Wo aber kein Überfluss sei, da sei es notwendiger, den Zusammenhalt und das Auskommen der Übrigen zu sichern, Nachwuchs heran zu ziehen und den Lehen einmal mehr zu beweisen, warum Handwerker ihr wertvollstes Gut sein könnten.
So verlief die Geburtsstunde des Bundes der Händler und Handwerker zwar friedlich und wenig aufsehenserregend ab, doch war damit gleichzeitig ein unerschöpflicher Vorrat an neuen Möglichkeiten und Tatenkraft geboren, um unter dem Motto “Tatkraft - Willensstärke - Meisterschaft” neue Wege zu begehen.

Allgemeines und Ziele
Der Bund der Händler und Handwerker hat es sich zum Ziel gesetzt, talentierte und auf Qualität und Meisterlichkeit besonnene Handwerker zu vereinen, und ihnen so ein Netzwerk aus Kontakten zu bieten, das ihrem Status würdig ist. Der Bund strebt an, den Status und die Position von Handwerkern reichsweit zu stärken und hervor zu heben, die Qualität der gehandelten Waren ebenso wie ihre Preise zu sichern, und gleichzeitig Lehrlinge aufzunehmen und auszubilden, um die Versorgung zu sichern.
Während eine grundlegend politische Beteiligung nicht ausgeschlossen werden soll, so ist es das Hauptaugenmerk des Bundes, zum Wohle der Mitglieder und des Handwerks zu handeln, und einer möglichst großen Schnittmenge an Personen gerecht zu werden; diese Dualität spiegelt sich auch in der Struktur wieder, die es regionalen Gruppen innerhalb des Bundes ermöglicht, sich unabhängig von anderen Teilen an eigenen Projekten zu beteiligen.
Ziele:

Einführung eines Meistertitels mit Wert und Gewicht
Hilfe bei der Bekanntmachung von Läden und beim Kundengewinn
Vernetzung von Handwerkern um den Warenaustausch zu verbessern
Organisation von Märkten und Festen, um den Absatz zu verbessern
Politische Vertretung, um die Interessen von Handwerkern zu realisieren
Abdrängen von stümperischen Selbstversorgern




Struktur
Der Bund besteht aus einer simplen, notwendigkeitsabhängigen Struktur:

Der Rat des Bundes
Der Rat des Bundes ist zuständig für die Besprechung und Lösung bestehender Probleme ihrer Mitglieder, Planung von Markttagen oder Festen, die Abstimmung über Ausschlüsse von Mitgliedern, die Vergabe von Meisterabzeichen, Entscheide ob politischer Aktivitäten, die Überprüfung der Finanzen, und ähnliche Tagesgeschäfte. Er setzt sich aus zwei Komponenten zusammen:
Der Bundmeister ist oberster Verwalter, und dafür zuständig, die Geschäfte am Laufen zu halten, Treffen des Bundrates einzuberufen und den Bund im Reich zu vertreten. Der Bundmeister wird nicht regulär neu besetzt, hat allerdings bei Ratsabstimmungen keine gesonderte Überstimmungserlaubnis, sondern zählt als Ratsmeister. Im Fall des Abgangs eines Bundmeisters können entweder die verbliebenen Ratsmeister, oder aber die verbliebenen Mitglieder einen neuen Bundmeister bestimmen.
Die Ratsmeister sind die bis zu sechs gewählten Lehensvertreter, und stellen zusammen mit dem Bundsmeister den Bundrat, der für größere Abstimmungen und Entschlüsse einmal monatlich einberufen wird. Ein Ratsmeister wird im Falle von Fehlen anderer Bundhandwerker in einem Lehen automatisch berufen, oder aber - sofern es mehr als einen Handwerker in einem Lehen gibt - von jenen aus ihrer Mitte gewählt, und hat automatisch eine Stimme im Rat. Ist der Bund in einem Lehen nicht vertreten, oder hat keiner der dort ansässigen Bundhandwerker Interesse an dem Ratsmeisterplatz, bleibt der zugehörige Ratsmeisterplatz automatisch frei. Die Vertretung des Lehens fällt dann automatisch dem Bundmeister zu.
Ratsmeister werden nach Notwendigkeit und durch den Willen der im Lehen ansässigen Mitglieder neu gewählt, wenn es keinen bestehenden Ratsmeister gibt, dieser seine Pflichten als Vertreter im Rat nicht wahrnimmt, oder aber Unzufriedenheit mit dessen Entscheidungen besteht; die Wahl oder Neuwahl findet per Zusammenkunft aller Mitglieder der Zweigstelle und einfacher Abstimmung statt.

Die Mitgliedsränge
Ein Anwärter ist ein Interessent, der dem Bund beitreten möchte, aber noch keine Fürsprecher für sich gefunden hat. Fürsprecher können alle regulären Mitglieder des Bundes werden, wobei entweder eine Stimme eines Meisters, zwei Stimmen von Gesellen, oder aber drei Stimmen von Lehrlingen für eine Aufnahme benötigt werden.
Ein Mitglied ist ein vollwertiger Teilnehmer am Bundgeschehen, und hat somit das Recht, alle Zweigstellen und den Hauptsitz zu betreten, Stände an allen Markttagen zu errichten, und allen Sitzungen beizuwohnen. Ein Mitglied kann entweder den Rang eines Lehrlings, eines Gesellen oder den eines Meisters bedecken, wobei der Bundrat für die Zusammenstellung der Ansprüche zur Erreichung eines jeden dieser Ränge zuständig ist.
Zudem sei vermerkt, dass ein Anwärter nach erfolgreicher Aufnahme als Mitglied nicht gezwungen ist, als Lehrling zu starten; sofern die Fähigkeiten des Mitglieds jene des regulären Lehrlings übersteigen, und die Werksbeschau beweist, dass das Mitglied dem Rang des Gesellen oder Meisters würdig ist, und dem Bund keine Schande bereiten würde, ist eine direkte Aufnahme in jene Ränge durchaus legitim.

Der Hauptsitz des Bundes und somit zentraler Treffpunkt des Bundrates ist in Löwenstein zu finden, Zweigstellen in anderen Lehen können allerdings von den dort ansässigen Mitgliedern jederzeit gegründet werden.

Aufstieg und Ausbildung
Um die Qualität der Ausbildung zu gewährleisten und den Ruf des Bundes zu stärken, werden die folgenden generellen Ansprüche an die Mitglieder-Ränge des Lehrers, Gesellen und Meisters gestellt. Ergänzende Ansprüche können seitens des Bundrates ausgerufen werden.
Anzumerken sei, dass die genannten Ränge auch für den Beruf des Händlers gelten, die Händlerriege jedoch in der Festlegung ihrer Ansprüche an die drei Stufen von der Warenherstellung und Forschung freigestellt sind. Es steht den Händlern des Bundes somit frei, entsprechend gleichwertige, aber von den Handwerkern unabhängige Ansprüche zu stellen und zu forcieren.

Ein Lehrling ist ein Mitglied mit der Ambition, ein Handwerk zu erlernen und seine Fähigkeiten zu verbessern. Lehrlinge können variables Vorwissen besitzen, erklären sich aber bereit, dieses Vorwissen in praktische Erfahrung umzuwandeln, indem sie bei einem Meister in die Lehre gehen, oder sich mit Hilfe von Kontakt zu und Zusammenarbeit mit Gesellen selbstständig fortbilden. Die sogenannte Lehrzeit wird entweder nach Entschluss des ausbildenden Meisters, oder aber durch die Teilnahme an einem Forschungs- oder Arbeitsprojekt beendet.
Ein Geselle ist ein Mitglied mit abgeschlossener Handwerksausbildung, und somit in der Lage, ohne die Anleitung eines Meisters auch schwierigere Waren zu produzieren. Ein Geselle besitzt fundiertes Wissen über die Herstellungsvorgänge und Handgriffe in seinem Handwerk, und kann durch dieses Wissen auch selbstständig Forschungen anregen, oder größere Bauprojekte übernehmen.
Ein Meister ist ein Mitglied, das seinen Willen zur Mehrung des Wissens im Bund durch das Abhalten von Forschungen oder Bauprojekten bewiesen hat, und zudem bereit ist, dieses Wissen an Lehrlinge weiter zu geben, und diese auszubilden wenn Bedarf besteht. Um diesen Dienst an der Handwerkerschaft im Ganzen entsprechend zu würdigen, erhalten die Meister ein Meisterabzeichen, und dürfen ihre Waren - auch die ihrer Lehrlinge oder im Dienst stehenden Gesellen - mit meisterlicher Qualität anpreisen.

[ot]OG-Anmerkung: Es steht den Spielern frei, ob sie als Lehrlinge beginnen wollen, da das Spiel einer Lehre nicht immer möglich ist (fehlende Ausbilder), oder aber nicht von Interesse für den Betroffenen. Niemand soll zu Spiel gezwungen werden, das auf unbestimmte Zeit andauern könnte und bereits im Vorhinein als Frustfaktor zählen würde - gelebtes Ziel soll es aber sein, Spaß am Spiel eines Handwerkers zu haben, und anderen Spielern, wie z.B. Kunden, Kollegen oder Lehrlingen, diesen Spaß auch durch das bestmögliche Darstellen der eigenen Rolle zu ermöglichen. Wer also nicht gerne stundenlang in einer Werkstatt steht um vor sich hin zu emoten, ist als Geselle genau richtig aufgehoben. Wer gerne seine Zeit mit dem unerschöpflichen Ausspielen von Handwerksschritten, Unterricht, Vermessen, Klöppeln, Schmelzen, und ähnlichem verbringt, ist als Meister mehr als geeignet. Meistertitel ermöglichen es zudem, ein Meisterabzeichen mit ihren Gesellen und Lehrlingen zu teilen.[/ot]