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Verwaltung Löwenstein

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Zusammenfassung

Kürzel:LÖWE
Gildenleiter:Eugen Rauenthal
Kalirana Brandt
Mitgliederzahl:7

Beschreibung

"Die mutigen Männer der Löwensteiner Stadtwache setzen die Gesetze durch, sorgen für den Schutz der Bürger und bringen selbst die schlimmsten Verbrecher zur Strecke." - Rekrutierungsaufruf aus dem Jahr 750

"Ich brauche keine Helden, sondern Männer, die Befehle befolgen können! Du solltest für Ruhe und Ordnung sorgen - und nicht mehr!" - Ausbruch des Hauptmanns im Jahre 1353

"Sieh mich nicht so an Gotmar, ich weiß das er uns ärger einhandelt, aber verdammt noch mal ich brauche mehr Männer auf den Straßen!" Oberleutnant Reeben zu Leutnant Seysbald bezüglich eines neuen Rekruten im Jahr 1400

Wer der Stadtwache von Löwenstein beitritt, der bringt selten noch romantische Träume mit. Wie jede Arbeit ist sie hart, mühsam und oft ungerecht. Man bekommt eine Ausbildung im erwarteten Verhalten, man lernt die notwendigen Gesetze und es wird einem gezeigt, in welche Richtung man die Spitze der Waffe notfalls halten muss. Ehe man sich versieht patrouillieren man durch die Strassen der Stadt bis die Beine schmerzen, muss sich mit unzufriedenen Bürgern herumschlagen und viele der Kameraden wirken hart, brutal oder resigniert.

Es dauert seine Zeit, bis man lernt mit aufgebrachten Bürger umzugehen, weiss an wen man sich wenden muss, wenn man eine Person sucht und wo man besser ein Auge zudrückt, als zu eskalieren.
Wer soweit durchhält, den erwartet ein guter Sold (sofern der Stadtrat nicht gerade schläft) und eine treue Kameradschaft. Und vielleicht etwas Stolz und innerer Frieden, während man über die Stadt und ihre Bürger wacht.

Herkunft und Geschichtliches

Im Jahre 408 wurde die Löwenwache gegründet und löste die damalige Miliz ab. Während die Armeen des Königs auszogen um Amhran zu erobern, oblag es der Löwenwache für Ordnung in Löwenstein zu sorgen, damit die Kriegsbemühungen weiter unterstützt werden konnten. Die Löwenwache war ebenso Stadtwache wie Verteidigungsarmee und die Mannschaft wechselte regelmässig.

Im Jahre 749, nachdem das Königreich sich über ganz Amhran ausgebreitet hatte, wurde die Löwenwache auf Geheiß des Königs reformiert und zur Löwensteiner Stadtwache umbenannt. Nach den langen Kriegen sah sich das Königreich nun einer Zeit des Friedens gegenüber. Viele der Veteranen kehrten Heim und konnten in der neuen Stadtwache eine ehrliche Arbeit finden.

Mit dem Jahr 1300 kam es zu immer mehr Problemen für die Stadtwache. Zuerst die Seuche, dann die Kriegsvorbereitungen gegen Indharim. Um die steigenden Kosten zu stemmen, wurden die Mittel der Stadtwache im Jahre 1360 stark gekürzt.

Ein Mangel an Rekruten, Ausbildung und Ausrüstung führte dazu, dass die Stadtwache ihren Pflichten immer weniger nachkommen konnte und die Burgwache sich immer öfter in deren Aufgaben einmischte. Entgegen der Stadtwache ist die Burgwache ein in der Löwenwacht stationierter Teil des Heeres, mit der Aufgabe "Stadt und Burg zu schützen". Da dies relativ weit ausgelegbar ist, kommt es immer wieder zu Kompetenzüberschneidungen.

Als 1371 eine korrupte Wachmannschaft überführt wurde, gliedert der König einen Abgesandten als Kastellan in die Hierarchie der Stadtwache ein, um in Zukunft solchen Vorfällen vorzubeugen.

Mit dem Jahre 1400 sind die Beziehungen zwischen Stadtwache und Burgwache immer noch stark angespannt. Weiter kämpft die Stadtwache mit den Nachwirkungen der geringen finanziellen Unterstützung.


Hierarchie und Ränge

Hauptmann
Dem Hauptmann obliegt die Verantwortung über die gesamte Stadtwache. Er teilt die Wachen ein, nimmt Beförderungen vor und hat Befehlsgewalt über die anderen Mitglieder, mit Ausnahme des Kastellan. Im Zuge seiner Aufgaben wählt er seinen Stellvertreter selbst. Während sein Stellvertreter ein möglicher Nachfolger ist, wird der Rang des Hauptmann vom Stadtrat vergeben. Für gewöhnlich fällt diese Wahl auf den erfahrensten Leutnant, doch wurde der Rang auch schon übergangsweise an Ritter vergeben.

Kastellan
Die Aufgaben des Kastellans sind vielfältig. In erster Linie beaufsichtigt er das Vorgehen der Wache, deckt Fehlverhalten auf und schlägt dem Hauptmann Disziplinarstrafen vor. Auch ist es an ihm, durch die Wache gesammelte Beweise dem Gericht zu übergeben. Der Kastellan hat einen Sitz im Stadtrat und entsprechend gewissen Einfluß, wenn es an die Neubesetzung des Hauptmannpostens geht.

Dieser Posten steht außerhalb der Hierachie der Wache, da der Kastellan vom Königshof berufen wird. Er hat keine Befehlsgewalt, aber zu allen Bereichen der Wache freien Zutritt, man ist ihm Rechenschaft pflichtig und er kann im Rahmen seiner Aufgabe Anweisungen geben.
Er ist Auge und Ohr des Königshofes, doch muss er sich genau überlegen, was er wie oft rückmeldet, will er sich nicht den Anschein geben, die Wache und damit seine Aufgabe nicht im Griff zu haben. So konfliktträchtig dieser Posten ist, gab es auch bereits Wachen, die die Kenntnisse ihres Kastellans in Sachen Diplomatie sehr zu schätzen wussten und ihn als Sprachrohr nutzten.

Leutnant
Jedem Leutnant wird eine Aufgabe oder ein Gebiet vom Hauptmann zugewiesen. Der Leutnant teilt die ihm unterstehenden Männer entsprechend ein um den Befehlen nachzukommen. Dabei trägt er die Verantwortung für seine Männer und ist für deren weitere Ausbildung zuständig. Für gewöhnlich trägt jeder Leutnant einen weiteren Titel, der sein Aufgabengebiet beschreibt. Gängige Titel sind hierbei "Zeugwart" für die Verwaltung der Ausrüstung, "Waffenmeister" für den Ausbilder, "Oberleutnant" für den Stellvertreter des Hauptmanns und "Wachtmeister" für die Sicherung der Strassen und Einteilungen der Patrouillen.

Wachmänner
Ihnen obliegt es, für Recht und Ordnung in Löwenstein zu sorgen. Jeder Wachmann ist einem Leutnant zugeteilt, jedoch kann er auch von anderen Leutnants Befehle erteilt bekommen.

Rekruten
Wachmänner, die erst vor kurzem der Stadtwache beigetreten sind, werden über einen meist recht kurzen Zeitraum auf Eignung geprüft und unterlaufen einer grundlegenden, wenngleich nicht sehr hochwertigen Ausbildung. Für gewöhnlich teilt man sie einem erfahrenen Wachmann zu, der ein Auge auf sie wirft.