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Candaria

Kapitel

Einleitung

Brief von Alardio Einert, Hermetiker des vierten Zirkels, an Enderlin Bauernfeind, Wächter der Bibliothek zu Servano.
Schreiben datiert auf den 11 Wonnemond im Jahr 1180 nach Mydrion

Der Himmel ist frei, werter Kollege,
so würde man sich wohl an diesem geradezu herrlichen Flecken Amhran begrüßen! Ich habe innerhalb der letzten vier Monate drei der großen Werke von Balthasar Orgewin durchgearbeitet und habe doch tatsächlich im dritten Band auf der 213. Seite einen Fehler entdeckt. Ich habe die Verbesserungen auf einer eigenen Seite zu diesem Schreiben hinzugefügt, vielleicht könnt ihr sie ja bereits in die nächste Abschrift einfließen lassen. Es ist übrigens auch hier Frühjahr geworden, ich erwähne dies nicht, etwa weil ich daran zweifle, dass ihr noch bei klarem Verstand seid, sondern weil es mir selbst erst aufgefallen ist, als mich die Bewohner des nächsten Dorfes auf ihr Wonnemondfest einluden. Das letzte Mal als an meine Hütte geklopft wurde, lag sicher noch Schnee! Ich möchte meinen, dass sich Candaria auf einzigartige Art und Weise eignet um hier in Ruhe Studien zu führen, die Bevölkerung ist äußerst ruhig und selbst Trinkgelage sind hier selten. Von Straßenräubern gibt es auch keine Spur und meine Nachforschungen ergaben, dass im Jahr 1005 das letzte Mal ein Prozess in dieser Richtung geführt werden musste. Einziger Wermutstropfen, irgendwie glaubt jede Familie einen Stammesvater zu haben, der einen leibhaftigen Drachen getötet hat. Auf diesen Sieg bilden sich die meisten tatsächlich soviel ein, dass sie behaupten das Wappen des Landes trage deswegen den Drachen. Am Besten man nickt dies ab, gewöhnt sich an die eigentümliche Grußformel und gönnt den Candariern ihre wohlverdiente Ruhe, zumindest haben sie es sich in ihren Augen als Kinder von Drachentötern, also von Rettern Amhrans scheinbar verdient.

In der Hoffnung, dass Candaria auch Euer Forscherherz höher schlagen lässt,
Alardio Enderlin

Geographische Lage

Südlich von Servano, am südlichsten Ende Amhrans, liegt das verschlafene Land Candaria. Die hoch aufragenden Klippen im Osten gehen gemütlich in friedliche Auen im Westen über, in denen ruhig glitzernde Wildbäche vor sich hinplätschern. Die großen, schweren und festen Laubbäume, die man von der Handelsstraße aus sehen kann, wühlen die Landschaft hier und da auf. Die Ruhe, die über dem Land liegt, können sie aber mit Sicherheit nicht durchbrechen. Zumindest gilt dies für das candarische Festland, vor den Küsten Candarias zeigt das Land eine schroffe Seite, die man kaum erwarten würde. Unzählige Schiffe fielen den Riffen zum Opfer, bis der Leuchtturm gebaut wurde, aber selbst heute gilt dieser Teil von Amhrans Meeren in Seemannskreisen als ungemein heimtückisch.
Heute allerdings ist das sanfte Lehen zweigeteilt in den beschaulichen Norden und den verwüsteten, zermürbten und unbesiedelten Süden, in dem Untote und versprengte Indharimer bis heute ihr Unwesen treiben. Zwar lamentiert so mancher Candarier die geplante Rückeroberung der südlichen Landstriche, aber so wirklich daran gewagt hat sich noch niemand. Die Aufgabe scheint schier unbewältigbar, und Candaria ist nicht gerade für seine kriegerischen Unternehmungen bekannt...

Hohenquell hat im Jahre 1403 die ehemalige Stadt Greifanger als Zentrum des Lehens abgelöst und lauert heute wie ein träger Schafsbock mitten im Lehen. Die Grundzüge der Hauptstadt zeigen kaum Planung, Maß oder Ziel, erwuchs die Stadt doch aus schierer Not und einem plötzlichen Anschwellen an Zuwanderern aus südlicheren Gefilden. Stattdessen wurden die Häuser nach Gutdünken aneinandergereiht. Aneinanderreihen sollte hierbei aber eher als beieinanderstehen verstanden werden, und weniger als "Wand an Wand" wie man es aus Löwenstein kennt. Mit seinen schlichten Palisaden und davon tröpfelnden Gebäuden gleicht Hohenquell auch heute noch mehr einem Dorf als einer Stadt, wird aber gerade durch diesen ländlichen Charakter seinen Bewohnern weiterhin gerecht. Blumenbeete lösen sich mit gepflegten Wiesen, Obsthainen und Koppeln voller glücklich blökender Schafe ab, und vermitteln ein Bild der Gelassenheit und Ruhe.
Selbst die Burg Greifenhorst ist jünger als die Blutkonklave selbst - mit dem Einfall der Indharimer wurden weite Landstriche von Candarias Süden verheert, verwüstet und von Untoten überschwemmt, sodass die altehrwürdige Burg Greifenhorst endgültig geschliffen werden musste, um den Invasoren keinen Brückenkopf im milden Lehen zu bieten. Die neue Burg findet sich direkt neben Hohenquell und glänzt vor allem durch die ausschweifenden Sandsteintrakte, die bunten Gärten und die ebenso bunten Glasfenster, die zwar auf eine gewaltige Opulenz hindeuten, allerdings den Großteil der Candarischen Lehenskasse verschlungen haben.

Charakteristika

Auf den ersten Blick fügen sich die kleinen Hütten am Waldesrand oder die wenigen Dörfer des Lehens perfekt in das Stillleben, das die Landschaft abgibt, ein und sogar Greifenhorst macht keinerlei Anstalten bedrohlich zu wirken. Bei genauerem Hinsehen fallen dem aufmerksamen Beobachter aber dennoch kleine Unterschiede auf. Unterschiede die ein Candarier mit Sicherheit nicht vernachlässigen würde: Im Dorf Hohenquell westlich der Handelsstraße, im Ortsteil Blutquell, werden die Häuser und Hütten ausschließlich mit runden, östlich der Handelsstraße, im Ortsteil Hohenkliff, ausschließlich mit rechteckigen Fenstern versehen. Das Dorf Greifanger, in dem ein bunter Haufen Hermetiker vor Jahrhunderten Fuß gefasst hat, war einst die größte Siedlung des Lehens, doch ist sie nun verwaist und ihre Bewohner nach Hohenquell ausgewandert.
In Blutquell wird der äußerst fruchtbare Boden intensiv durch Streuobstwiesen genutzt und die candarischen Obstweine haben es in sich. In Hohenkliff nutzt man die Gunst des milden Klimas nicht minder ehrgeizig für die Zucht von Schafen zur Gewinnung von hochwertiger Wolle. Viele der Bauern behaupten, die Wolle wäre ihr Gewicht in Gold wert, einen Händler welcher einen solchen Tausch akzeptiert wird man aber wohl selbst hier vergebens suchen.

Bevölkerung

Um eine wirklich glaubhafte Beschreibung der Bevölkerung zu verfassen, muss man wohl zwei Standpunkte beschreiben, zum einen wie sich die Candarier verstehen, zum anderen wie der Rest Amhrans das verschlafene Land am südlichen Ende der Welt sieht.
Unter der Führung des ländlichen Adels wächst und gedeiht das Bauerntum in einem undenkbaren Maß, sodass in den letzten Wintern genügend Vorräte für das gesamte Land bereitstanden. Im Frühjahr überprüft man die Gatter der Schafe, im Sommer kümmert man sich um Heuvorräte für die Schafe, im Herbst sammelt man das Obst vom Boden, im Winter versorgt man die Schafe im Stall, das ganze Jahr über schert man Schafe und webt Garne. Stets hat man eine Aufgabe und nie kommt man zur Ruhe.

Menschen von außerhalb sehen die Situation gänzlich anders. Sätze wie "Du stehst rum wie ein Candarier wenns regnet" oder "Das interessiert mich so wie den Candarier die Heuernte" sind bereits feste Redensarten geworden. Das milde Klima würde Getreideernten ermöglichen von denen man in Silendir nur träumt und mit ein bisschen mehr Einsatz könnten man wahrscheinlich doppelt so viele Schafe halten, oder die Schafe, die man hat, doppelt so oft scheren. Vielleicht könnte man mit etwas Einsatz sogar wesentlich mehr aus dem Boden holen, aber die Candarier scheint das nicht zu interessieren, wenn man sie darauf anspricht, erwidern sie nur, dass man doch mit dem was man da ohnehin schon schwer genug erarbeitet gut leben kann.
Dennoch bringt kaum ein Lehen so talentierte und bauernschlaue Landwirte hervor wie Candaria. In einem Lehen, in dem sich alles um das Wetter, die Ernte und die Saat dreht, weiß selbst das kleinste Kind ob der wichtigsten Grundlagen der Acker- und Viehwirtschaft Bescheid. Lediglich die regionalen Schneider können den Landwirten noch in ihren Fähigkeiten nahekommen.

Religion

Candaria hatte den Glauben an Mithras umarmt wie kein anderes Land, so berichten es zumindest die alten Schriften der Priester und der Kirche gegenüber zeigen die Candarier auch heute noch das gleiche Verhalten. Das vor 400 Jahren dem Aufstand gegen den Bau der Burg ein feuriges Ende bereitet wurde will man der Kirche aber nicht so recht verzeihen. Hinter vorgehaltener Hand vermutet man auch, dass die Mithraskirche sich von ihrem Gott vor 400 Jahren bereits entfernte und heute schon längst nicht mehr den Willen Mithras vollstreckt.
Der Glaube der Mondwächter und die Lehren der Druiden sind über die Jahrhunderte jedoch dieselben geblieben und groß angelegte Verfolgungen, Folterungen oder Verbrennungen gab es nie. Dementsprechend hat man sich den Mondwächterglauben behalten und ist deren Traditionen gegenüber recht aufgeschlossen.
Der Glaube an den Drachenfluch und die Heldengeschichte des Drachentöters Walther Drechsler lässt sich selbstverständlich in beide Religionen gleichermaßen einweben. So ist Walther Drechsler ein von mithrasgesegneter Heiliger der einen dämonischen Drachen tötet oder eben ein von den Alten geprüfter Held, der sich seinen Platz bei den Göttern redlich erkämpft hat.
Durch das Verwaisen von Greifanger und dem plötzlichen Tod des Fürsten an der Konklave scheint der Glaube an die Mondwächter allerdings zunehmend die Überhand zu gewinnen.

Politische Situation

Seit Jahrhunderten brodelte in Candaria unterschwellig eine Feindschaft, die immer wieder Zorn, Hunger und Verwüstung über das Land brachte. Als Walther Drechsler in die Sagen des Landes eingegangen ist und sowohl die Gerdisten des Blutquells und als auch die Octavisten von Hohenkliff vom König beglaubigen ließen, dass sie Nachkommen des Drachentöters sind, sprach die eine Familie der anderen ihre Herkunft ab. Die Handelsstraße, die die Baronien voneinander trennte, stellte bis zur Schlichtung des Streites eine Grenze dar, die man als Candarier nur schweren Herzens übertrat. War man in Blutquell davon überzeugt gewesen Drechsler hätte runde Fenster an seiner Hütte gehabt und wäre Obstbauer gewesen, so war man in Hohenkliff davon überzeugt gewesen die drechslersche Tradition fortzuführen, indem man rechteckige Fenster hat und Schafe hütet.
Der Streit der beiden Familien griff immer wieder um sich und hatte die Hungersnot nach 850 zur Folge aber auch der wehrhafte Grenzturm zwischen Servano und Candaria wurde errichtet um den ausufernden Konflikt in Candaria einzusperren.

Dem Dorf Greifanger oder "den Greifen", wie man die Einwohner im Land nennt, stand man mit gemischten Gefühlen gegenüber. Auf der einen Seite belächelte man sie, da sie in der Erbfolge keine klare Seite bezogen, auf der anderen Seite wussten die Barone, dass die Bernger Zünglein an der Waage hätte spielen können und den Streit für eine der beiden Seiten hätte entscheiden können, so war man um gute Verhältnisse bemüht.
In Greifanger selbst herrschte der Frieden und die Ruhe die man von außerhalb des Landes immer in Candaria sehen wollte. Die Erbfolge interessierte hier niemanden und man belächelte die Streitereien der Bauern. Dorfluft macht frei und die Greifangerer wussten, wovon sie sprachen.
Für die Politik Amhrans interessierte sich das Land kaum und bis zur Fürstenversammlung 1387 hatte man gute Beziehungen zu Nortgard, Silendir und Hohenmarschen gepflegt. Die geographische Lage band Candaria sehr nah an Servano und so stand Candaria auf Gedeih und Verderb an der Seite des Königshauses und somit auch an der Seite Servanos. Einzig die Beziehung zu Ravinsthal wollten nicht wirklich gedeihen. Die Gründe dafür muss man wohl in der jahrhundertealten Geschichte suchen. Kaum ein Candarier ließ ein gutes Haar an den Ravinsthaler Händlern, die doch eher gutgläubigen Candarier wurden zu verschiedensten Anlässen von Ravinsthalern übers Ohr gehauen. Selbst im Streit zwischen Gerdisten und Octavisten spielte der Ravinsthaler Fälscher, der angeblich der jeweils anderen Seite das königliche Siegel auf den Stammbaum gepinselt haben sollte, eine nicht zu verachtende Rolle.

Seit der Blutkonklave und den damit einhergehenden Zerwürfnissen zwischen Servano und Candaria hat Candaria jedoch eine deutlich klarere Position bezogen; Befriedungsversuche durch Servano wurden vom Candarischen Adel mit einem Bündnis zu Ravinsthal beantwortet. Gerade dieses Bündnis war es auch, das Candaria letzten Endes davor bewahrte, von den Indharimern völlig überrannt und vernichtet zu werden.
In heutigen Zeiten jedoch stellt sich zunehmend die Frage, ob die Candaria damit nicht dem Teufel selbst die Hand gegeben haben, um einen Dämon zu besiegen.

Historie

255 - Servano befreit Candaria von den Ulgard.

600 - Candaria wird als eigenständiges Lehen etabliert.

750 - Die Geschichte von Walther Drechsler wird ein fester Kulturbestandteil, viele Bürger finden Möglichkeiten Walther Drechsler in ihren Stammbaum einzubauen, um sich so als ein Nachfahre von ihm zu präsentieren.

800 bis 850 - Die Drächentöter Geschichte eskaliert als zwei Adelsfamilien in ihren Unterlagen Hinweise auf ihre vom König beglaubigte Abstammung von Walther Drechsler finden. Nach dem Tod eines der Familienoberhäupter entwickelt sich ein derartiger Tumult, dass der Grenzturm zwischen Candaria und Servano errichtet wurde. Gerdisten und Octavisten sind von diesem Zeitpunkt an Erbfeinde. Durch den Tumult kommt es zu einer Hungersnot, die Gerüchte um einen Fluch der auf den Schultern der Erben des Drachentöters liegt machen die Runde.

950 bis 970 - Vom Bauherrn werden drei Marmorsteinbrüche in Candaria errichtet, um Burg Greifenhorst, den neuen Sitz des Fürsten, aus reinem Marmor zu erbauen. Die Bevölkerung steht dem Bau sehr ablehnend gegenüber. Der Burgfried samt Kerker wird komplett aus Marmor fertiggestellt.

971 bis 975 - Aus Angst vor dem Drachenfluch kommt es während dem Weiterbau von Burg Greifenhorst zu einem Aufstand in Candaria, der immer weiter eskaliert, bis die Inquisition dem ein feuriges Ende setzt. Gerdisten und Octavisten versuchen sich gegenseitig bei der Inquisition zu denunzieren. Beide Linien haben im Jahr darauf Erfolg und die Oberhäupter werden beide dem reinigenden Feuer Mithras' übergeben.

976 - Zwei der Marmorsteinbrüche werden von einem Erdrutsch verschüttet. Hunderte an Tagelöhnern verlieren dabei ihr Leben. Es kommt zu vielen Unglücken und Unfällen beim Weiterbau Greifenhorsts, selbst der Baumeister verstirbt als der Burgfried zusammenbricht. Der Fluch gilt hinter vorgehaltener Hand als Ursache.

980 - Der Bau von Burg Greifenhorst gilt als abgeschlossen, jedoch ist er weit weniger prachtvoll als geplant.

1005 - Ein historischer Tag, an dem das letzte Mal einem Straßenräuber der Prozess gemacht wird. Seitdem behauptet Candaria frei von Verbrechen zu sein - zumindest solchen.

1160 - Eine Gruppe Hermetiker lässt sich in Candaria nieder um in Ruhe ihren Forschungen nachzugehen. Die Zuwanderung erregt keine große Aufmerksamkeit.

1210 - 1260 - Eine dritte Baronie wird eingeführt und Erginus Bernger, seines Zeichens Hermetiker, wird ihr Baron. Die dritte Baronie beschwichtigt den Konflikt der beiden Nordbaronien und die Siedlung wird durch Erginus weiter ausgebaut.

1300 bis 1400 - Während die anderen Lehen mit den Kriegsvorbereitungen beschäftigt sind, wird in Candaria hitzig darüber diskutiert, wie es soweit kommen konnte, dass ein ganzer Karren mit Weizensäcken einen Abhang an der Reichstraße hinabrutschte und umfiel.

1400 - Da die Hexerkeuche in Servano wütet, entschließen der Truchsess und Fürst Adalbert gemeinsam, die Grenze für das gemeine Volk zu schließen.

1401 - Nach erfolgreichem Auslöschen der Keuche öffnet Candaria seine Grenzen wieder, um zuerst nur Einwohner des Lehens zurück in ihre Heimat zu lassen, später allerdings auch neue Einwohner. Die größte Koalition der Juren, der Stamm Shurax, findet eine neue Heimat in den weiten Ebenen des Lehens. Der alte Konflikt zwischen Hohenkliff und Blutquell flammt unter den Verstärkungen ihrer Truppen durch neue Ansiedler erneut auf, und findet seinen Höhepunkt in einem Komplott, das den Baron von Hohenkliff sein Haupt kostet, und die Baronin von Blutquell ihren Titel. An ihrer statt wird das Haus Fuchsenfelde zur Verwaltung der zusammengelegten Baronien, nun bekannt als "Hohenkliff" berufen.

1402 - Eine Bauernrebellion in Hohenkliff sorgt für eine zunehmende Verwaisung Greifangers, und leert stückweise die Vorräte des Lehens, während Bauer gegen Bauer in den Kampf zieht. Die Baronin von Hohenquell sucht nach friedlichen Mitteln der Auflösung des Konfliktes, während die Diener Mithras' unter Führung der Sonnenlegion und einiger Servanoer Adeliger ausziehen, um die Hohenqueller Minen von dort eingenisteten Kultisten zu reinigen.

1402-1403 - An der alten Mühle in Greifanger wurde gegen Ende des Jahres das unvorstellbare Wirklichkeit. Ein Dämon wurde beschworen und trotz der frühen Erschlagung des Monsters durch tapfere Recken litt das Land noch Monate unter den Folgen bis die Kirche die Stelle reinigte an dem der Dämon gebannt wurde.

1403 - Der Statthalter von Hohenquell schlägt die Rebellion der Bauern mit einem harten Schlag nieder, und zerstreut die Aufständischen endgültig. Die Rebellion der Candarischen Bauern ist beendet. Die Baronin von Greifanger legt ihren Titel nach einer Niederlage im Duell ab, welche durch die Vernachlässigung ihrer Pflichten provoziert wurde. Die Händler von Greifanger wandern nach Hohenquell aus. Hohenquell wird daraufhin zur neuen Siedlung in Candaria. Am Ende des Jahres starben der Fürst von Candaria und die Baronin von Greifanger bei der Konklave der Lehen. Candaria gilt vortan als Land, und nicht mehr als Lehen.