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Der Herold

Was bisher geschah...

Das Geschehen im Jahr 1405 (2018)

  • Mit einem immensen Mannen- und Materialienaufwand kann die Indharimer Inkursion zurückgeschlagen werden. Der Prinz von Al Hayat sitzt in Haft in der Löwenwacht, der Vikar konnte zurück nach Indharim flüchten, die bemunkelte Vikarin jedoch, die sich vom Norden aus gen' Greifanger bewegte, scheint verschwunden.
  • Ebenso verschwunden - und zwar von einem Tag auf den Anderen - scheinen mehrere prominente Gesichter Löwensteins, wie zum Beispiel der Ritter von Servano, der Hauptmann der Stadtwache, zwei der Schöffen und die Führung der Mithraslegion. Selbst in Ravinsthal gehen Personen des öffentlichen Lebens verlustig und hinterlassen die Lehen in Verwirrung und Chaos. Einzelne Stimmen wispern von einer unbekannten, finsteren Macht in den Tiefen unter Löwenstein, und dass diese Macht es auch war, die viele prominente Personen aus Löwenstein verschwinden hat lassen. Welche Macht das sein soll und wo sie zu finden ist, vermag jedoch keiner mit Sicherheit zu sagen.
  • Löwenstein liegt in den Händen der neuen Vogtin, während der Reichsritter Zornbrecht damit beschäftigt ist, die Ruinen des Reichs Amhran durch weite Reisen zusammen zu halten. Indes wird der ehemaligen Fürstin von Silendir, Gwendoline Falkenstein, die Führung von Servano überantwortet. Inwiefern die verzagte Frau jene Position erfüllen kann, bleibt fraglich.
  • Zu dem politischen Abgrund gesellt sich jedoch auch eine beunruhigende Beobachtung; wo sich Hexer zuvor bedeckt hielten und angemessene Furcht vor der Kirche Mithras' zeigten, da beginnen nun einzelne Gruppen, nicht nur ihr Gesicht sondern auch ihre Macht in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Friedlichkeit sucht man hier jedoch umsonst - jene Gruppen scheinen es geradezu darauf anzulegen, möglichst viel Angst und Schrecken zu verbreiten.



Das Geschehen im Jahr 1404 (2017)

  • Amhran erhält keine Gelegenheit zum Aufatmen. In den Wirren der Zeit nach der Katastrophe tauchen Segel am Horizont auf. Die Schiffe, die unter fremder Flagge segeln, riegeln die Meeresenge vor Löwenstein ab und erbrechen kurze Zeit später Indharimer Invasoren auf Amhranischen Boden.
  • Ein Wirbelsturm zerstört die Burg Greifanger und belässt den neuen Fürsten von Candaria heimatlos und geschwächt. Diesen Zustand nutzen die Indharimer, um den Süden Candarias zu erobern und einen Brückenkopf zu schaffen. Untotes Getier und schwer gerüstete Truppen überschwemmen das Land und zwingen die Einwohner Candarias, den Süden aufzugeben. Auch aus dem Rest des Reiches, besonders Silendir, hört man ähnlich alarmierende Nachrichten.
  • Die Truppen Süd-Amhrans tun sich zusammen und tun alles darum, die Invasoren nicht weiter ins Landesinnere rücken zu lassen. Besonders in Silendir, das ohne Fürst und unter der Hand der gramgebeutelten Fürstin immer noch mit dem Aufsammeln der proverbialen Scherben beschäftigt war, erringen die Indharimer zuerst die Kontrolle über weitere Landstriche. Mit dem Auftreten der Spalterkirche auf dem politischen Parkett, deren Machtübernahme in Silendir, und dem entschlossenen Vorstoß gegen die Invasoren jedoch wendet sich das Blatt. Silendir liegt nun fest in der Hand der Mithraskirche.
  • Die Fürstin von Silendir flieht ihrer Kinder beraubt aus Guldenach, wird jedoch von Indharimern aufgegriffen und nach Süden verschleppt. Dort schaffen es die gemischten Reichstruppen allerdings, sie zu befreien und in die Sicherheit der Burg Löwenwacht zu überführen.
  • Die jährliche Konklave fällt aus, der Fürst von Ravinsthal hält jedoch in einer Geste der Besänftigung ein Winterfest ab, das erstaunlich friedlich verläuft.



Das Geschehen im Jahr 1402 - 1403 (2015 - 2016)

  • Der Herzog von Silendir schickt den Herzogsring aus, um im Süden Verbündete zu finden und somit eine Mehrheit zu erzeugen. Sein Plan ist, den König für tot zu erklären, und sich als Ehemann von des Königs Cousine als Thronfolger einzunisten. Diese zuerst friedliche und eher politische Übernahme wird allerdings zunehmend von Gewalt beherrscht, und droht zu einem Krieg zu werden.
  • In der Konklave 1403 soll der Krieg abgewandt werden, auch wenn die Fürsten dazu verschiedene Mittel heranzuziehen planen. Selbst der Herzog von Silendir reist an, mit der festen Absicht, den König in dieser Konklave für tot zu erklären und somit seinen Plan trotz fehlender Mehrheit durchzusetzen, aber dazu kommt es nicht mehr.
  • Strigoi stürmen die Burg und töten einen Großteil des Hochadels. Der Herzog von Silendir, der Truchsess Amhrans und der Fürst von Hohenmarschen finden ihren Tod in dem folgenden Kampf. Nur durch den Einsatz der Besucher der Konklave, des Gefolges der Fürsten und des Einsatzes der Amhraner Ritter kann Schlimmeres verhindert und die Strigoiplage eingedämmt werden. Diese Katastrophe tritt als "Blutkonklave" in die Annalen des Reiches ein, und belässt das Reich in Scherben.
  • Der verbleibende Fürst von Ravinsthal und der Reichsritter Viktor Zornbrecht von Amhran schlagen einen wackeligen Bund, das Reich zusammen zu halten. Der Fürst von Ravinsthal nutzt die Gunst der Stunde und entringt dem Reichsritter hierbei einige Zugeständnisse, die den Lehen mehr Selbstverwaltungsrechte zugesteht. Amhran mag zwar geeint aussehen, aber hinter den Kulissen brodelt es.
  • Die Fürstin von Nortgard, die nicht nur der Konklave unter scheinheiligen Ausreden fernblieb, sondern sich dazu auch nicht bereit zeigte, sich an den Bemühungen des verbleibenden Hochadels zu beteiligen, hält sich weiter bedeckt. Gerüchte über potenzielle Bündnisse mit dem Feind mehren sich.



  • Das Geschehen im Jahr 1400 - 1401 (2013 - 2014)


    • Nach jahrelanger Vorbereitung zieht der König Amhrans mit einem großen Heer zum zweiten Feldzug gegen Indharim aus. Amhran verbleibt mit weniger Soldaten und verwundbar zurück - der Herzog nutzt diese Schwäche aus um seine Position zu stärken.
    • Hexer lösen die zweite Keuchewelle aus, dieses Mal absichtlich und im vollen Bewusstsein was sie tun. Die erste Keuchewelle traf den Norden härter als den Süden, dieses Mal jedoch bricht die Krankheit vor allem in Servano aus. Der Norden Amhrans riegelt sich ab um nicht erneut infiziert zu werden, Servano, Ravinsthal und Candaria schließen ihre Grenzen zueinander, um die Verbreitung im Süden zusätzlich einzudämmen.
    • In Zusammenarbeit finden Kirche und Weltliche ein Heilungsmittel, beseitigen die Intrigenführer und heilen die Krankheit soweit möglich. Zu diesem Zeitpunkt wurde das Reich jedoch bereits so weit geschwächt, dass für den Herzog zusätzliche Angriffsfläche besteht, und der Adel nicht mehr mächtig genug ist, um alle Fürsten unter Kontrolle zu halten.


    10.11.2018
  • Verkündung der Kirche

    An prominenten Stellen in Löwenstein tauchen zum Abend hin rotberobte Kirchendiener auf, um mit feierlichem Gesicht pompös wirkende Aushänge anzubringen.








    Die Heilige Kirche des Mithras
    tut kund und zu wissen


    Ordensmeister der Sonnenlegion ernannt




    Die Heilige Kirche des Mithras gibt hiermit die Erhebung der Dienerin des Herrn Jakobine Dunkelfeder in den Rang des Ordensmeisters der Sonnenlegion bekannt. Möge die Weisheit Mithras' ihre Entscheidungen leiten.


    Mithras obsiegt!



    Verkündet im Namen der Heiligen Kirche des Mithras
    Erzpriester Herga Strunkdahl





    Frieden durch Einigkeit
    Einigkeit durch Ordnung
    Ordnung durch Führung




    09.01.2018

    Südwind

    Als das Handelsschiff seine Reise im Hafen von Löwenstein zum Abschluss brachte, kamen nicht nur Waren, sondern auch Worte zurück in das Reich. Durch die zahlreichen Matrosen und Offiziere an Bord spricht sich in windes eile herum, dass wohl die Ulgarder zurückgekehrt seien und planen, Silendir als alte Heimat wieder einzunehmen. Es wird von überlebenden Fischern berichtet, die wohl zuvor von den Ulgardern gefangen genommen worden sind. Sie seien völlig entstellt und verstört gewesen. Seien sie wohl unter Zuhilfenahme von Hexerei und Dämonenanrufung verhört und gefoltert worden. Nebst ihrer Entstellungen teilen sich die Fischer eine weitere Gemeinsamkeit: Entlang der Küste der Wildlande hätten sie alle dutzende Feuer gesehen.

    05.07.2017

    Der Hafenmeister meldet...

    ... "Segel am Horizont! Bei der aktuellen Windlage sollte das Schiff morgen ankommen!"


    04.07.2017

    Du bist, was du isst!

    - Ich bin dein Medicus, der dir die Jugend wieder bringt,

    dein Bader, der dich verjüngt.

    Ein Spezialist, der dich ganz genau studiert,

    und gerne mal was Neues ausprobiert. „-



    Eine schwarze Krähe zog ihre Kreise in der Morgendämmerung und durchschnitt mit ihren Flügeln den Nebel, der sich feucht über das Land legte. Sonst herrschte Stille, so bedrückend, dass jeder Flügelschlag einen kräftigeren Herzschlag auslösen könnte, dadurch, dass er immer näher kam. Und aus dem Schatten des düsteren Lichtes streckte sich ein wohlbeleibter Arm empor, umhüllt von Leinen, die keinen festen Schnitt aufwiesen, kein richtiges Muster. Es waren Lumpen, geschaffen aus allem was Finger greifen konnten, eine Schmach für jeden Schneider. Lumpen, welche die Krähe für ihre Rast nutzte. Die Krallen drückten sich in die Stoffe, setzten Abdrucke in das Material und hielten sich fest. Dazu gesellte sich eine weitere Hand, die einen Fleischklumpen präsentierte, als hätte sie nie etwas anderes getan. Und zurück blieb wieder die Stille und das Klappern eines Schnabels, das dadurch unterbrochen wurde, dass eine Glocke aus Metall in Bewegung kam und just im selben Moment mit einem blökenden Laut einen Abschluss formte.


    Zeit verging, die Sonne bewegte sich und der Nebel tat sich auf, um das grüne Land, geprägt vom Frühling, zu präsentieren. Die ersten Vögel begannen zu singen, Pferdehufe ertönten, Regungen auf der Straße entstanden und der Alltag begrüßte die Welt. Und dann war da dieses Quietschen von zwei Rädern, die über den steinigen Boden rumpelten und ihren Klang in Richtung Ravinsthal bewegten. Eine alte Frau, kaum größer als ein Kind, bewegte sich mit ihrem Karren, ihrer Ziege und ihrer Krähe durchs Land und hinterließ den penetranten Geruch von Substanzen, der noch anhielt, obwohl die ächzenden Bewegungen bereits einige Meter weiter waren. 


    21.04.2017

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