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Strafenkatalog

Jeder Mensch hat seine eigene Auffassung von guten und schlechten Handlungen, Ideen und Ideologien, weswegen Regeln genau dort angewandt werden müssen, wo alle Beteiligten einer Gemeinschaft auf einen Nenner kommen sollen. Nur so lässt sich ein gutes und faires Miteinander bewerkstelligen, und genau diesem Ziel dienen auch unsere Regeln.
Da es nur wenige aber eindeutige Regeln gibt, sind Verstöße meistens eindeutig. Sollte es jedoch begründete Bedenken gegen die Strafen oder Strafmaße einer Entscheidung der Spielleitung geben, sollte man sich an einen Administrator oder Koordinator wenden, damit dies geklärt werden kann.

Punktesystem

Bei jedem Regelverstoß erhält man Strafpunkte für eine Dauer von 3 bis 6 Monaten. In extremen Härtefällen können diese auch für 12 Monate vergeben werden. Ist das Strafpunktekonto bei 10 oder mehr Punkten, wird der Account gesperrt. Sobald die Strafpunkte auf unter 10 fallen, kann der Account wieder genutzt werden.
Wird ein gesperrter Account mit einem neuen Account umgangen, wird man dafür permanent von Arx Obscura ausgeschlossen.

1 Strafpunkt: Kleinere Regelbrüche oder Störung des guten Miteinanders
Bis zu 3 Strafpunkte: Vorsätzliche oder wiederholte Regelbrüche
Bis zu 7 Strafpunkte: Extreme Fälle von Mobbing, Griefplay oder Unbelehrbarkeit

Weitere Strafoptionen

Weder sind Strafpunkte immer für die Lösung des Problems ausreichend noch sind sie immer notwendig. Für solche Fälle gibt es weitere Strafoptionen, welche den reibungslosen Spielverlauf sichern sollen. Diese Maßnahmen können auch ohne vorliegenden Regelbruch vollzogen werden.

Ermahnung

Eine Ermahnung ist der Hinweis darauf, dass man einen Regelbruch begangen hat, dafür aber nicht sofort gestraft wird. Diese Maßnahme wird sehr oft in Zusammenhang mit Spielneulingen einer tatsächlichen Bestrafung vorgezogen, da zumeist eher Unwissen als bewusstes Ignorieren zu der Situation geführt haben. Ebenso wird eine Ermahnung in Betracht gezogen, wenn eine Situation nicht eindeutig festzulegen ist, zum Beispiel wenn mehrere Spieler involviert waren und ein Täter nicht wirklich ausgemacht werden kann.

Time-Out

Ein Time-Out ist grundsätzlich das temporäre Blockieren des Foren- und Spielaccounts für einen Zeitraum von bis zu 48 Stunden und dient keinem anderen Zweck als den Betroffenen mit höflicher Gewalt dazu zu bringen, sich entweder zu beruhigen, oder aber eine kritische Situation noch einmal zu überdenken.

Der rosa Blitz der Spielleitung

Diese Maßnahme beschreibt im Prinzip staffgestützte Auflagen, die sich zumeist nur durch Unwillen, sich einer RP-Situation anzupassen, ergeben. Das kann zum Beispiel die Auflage sein, nach einer enorm gefährlich dargestellten Queste entsprechende Verwundungen für einen bestimmten Zeitraum auszuspielen, es kann sich aber auch im Zurückteleportieren in eine zuvor gemiedene Konfliktsituation im Spiel äußern. Der liebevoll so genannte "rosa Blitz der Spielleitung" dient der Vorbeugung eines Regelbruches und soll grundsätzlich Schaden innerhalb der Community vermeiden.

Übergabe von Konsequenz-Entscheidungen an Spielergruppen

Dieser Punkt dient dazu, den verschiedenen Spielergruppen die Möglichkeit zu geben, über die Konsequenzen gegenüber Charakteren, die der betroffenen Gruppe wiederholt Schaden zugefügt haben oder die Spielweltkonsistenz gefährden, zu entscheiden. Grundsätzlich ist für diesen Schritt notwendig, dass ein Spieler mehr als drei Mal in eine kritische Situation mit einer Spielergruppe gelangte und das Ausbleiben von Konsequenzen unlogisch wäre, oder aber der Charakter eine Tat durchführte, deren Missachtung die Spielweltkonsistenz gefährden würde. Dieser Schritt ist unabhängig von Regelbrüchen möglich und dient vor allem der Aufrechterhaltung einer gewissen Spiellogik. Beispiele hierfür wären zum Beispiel der Dieb, der zum 10. Mal von der Stadtwache gefangen genommen wird und immer noch nicht besser aufpasst oder sich immer noch auffällig verhält oder der Kopfgeldjäger, der zum 6. Mal von den Verbrechern niedergerungen wird und immer noch regelmäßig die selben Mechanismen einzusetzen versucht. Die Spielleitung unterscheidet in Bezug auf Konsequenzen über das übliche Maß hinaus drei verschiedene Formen von Gründen:

  • Taten im Spiel, die laut Spielwelthintergrund eine Konsequenz haben müssen. Darunter fällt zum Beispiel Hexerei, die sogenannte "Dämonenbuhlerei", das Zerstören von heiligen Stätten oder Heiligtümern, der Verstoß gegen die Reichsbulle - beziehungsweise offensichtlicher Hochverrat -, und ähnliches. Im Fall einer solchen Tat ist es den betroffenen Institutionen gestattet, auch permanente Entstellungen zu benutzen, ohne hierfür die Einwilligung des Spielers oder der Spielleitung zu benötigen, sofern der Charakter danach noch sinnvoll spielbar ist. Lediglich der Charaktertod ist nur nach Einwilligung des Spielers oder der Spielleitung gestattet. Um die Fairness für alle Beteiligten zu gewährleisten, wurden den von dieser Regelung betroffenen Institutionen explizite Vorgaben durch die Spielleitung auferlegt, welcher Form diese Entstellungen sein dürfen.
  • Taten im Spiel, die durch ihre Frequenz und ihr wiederholtes Auftreten eine schärfere Reaktion seitens der Betroffenen erzwingen. Darunter fallen zum Beispiel das Beleidigen oder Bedrohen von Adeligen, wiederholte Angriffe auf gut situierte Charaktere, wiederholter Raub oder Diebstahl, tollkühnes Auftreten in nicht freundlich gesinnten Gebieten (etwa der Wachmann, der wiederholt alleine Stunk im Armenviertel macht, der Mondwächter, der immer wieder in Löwenstein gegen die Kirche hetzt, der Legionär, der immer wieder in Ravinsthal von Mithras predigt, und ähnliche Konfliktsituationen, in denen klar sein müsste, dass gewisse Handlungen zu Gefahr für den Täter führen müssen) und wiederholte Verstöße gegen Lehensbullen und Siedlungsverordnungen. In solchen Fällen - und spezifisch nach Ausschöpfen aller weniger harschen Reaktionsmöglichkeiten, wie z.B. Haftstrafen und Verurteilungen gemäß der niederen Gerichtsordnung - ist es den betroffenen Spielern möglich, mit Unterstützung der Spielleitung eine entsprechende Reaktion der Spielwelt auf ausgesetzte Kopfgelder, Vogelfreiheiten und Haschbefehle zu erwirken.
  • "Griefplay" oder der Versuch, sich den durch das Verhalten des eigenen Charakters im Spiel selbst zugezogenen Konsequenzen zu entziehen. Unter diesen Punkt fallen alle Aktionen, welche die Konsistenz der Spielwelt und das Zusammenspiel gefährden - spezifisch seien hierbei unkooperatives Spielerverhalten bei Festnahmen oder Stellen, sowie die konsequente Verweigerung von durch die Mitspieler vorgeschlagenen Lösungswegen genannt. In solchen Fällen kann die Spielleitung hinzugezogen werden, um die Konsistenz durch spezifische Eingriffe wieder herzustellen, und die Fairness und das Rollenspielerlebnis für alle Beteiligten zu sichern.