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Das Reich Amhran

Kapitel

Die Lehen

Einleitung

Ein Bericht von Beomir Gräter, Chronist Seiner Majestät

Amhran ist ein Land der Gegensätze, Heimat dutzender verschiedener Stämme, zerrissen und doch geeint, wild und natürlich, und gleichwohl zivilisiert und von starker Ordnung geprägt. Grenzen erreichte dieses Reich nur an den Küsten der Insel die es umfasst, und dennoch ist, was nach aussen hin stark und beständig wirkt, in seinem Inneren zerrissen und von Intrigen und Machtkämpfen gebeutelt. Dieses Kapitel der Reichschronik soll Einblick gewähren in die Geographie, Sitten und Gebräuche unserer Heimat, soll Stolz in unseren Herzen wecken, und doch mahnend an die dunklen Schatten in unserer Historie und Gesellschaft erinnern. Mithras gebe uns die Kraft, Amhran im Inneren zu einen wie der König es im Äusseren tat!

Geographische Lage

Amhran zählt zu den mittleren Kontinenten der östlichen Weltgewässer. Durch seine distanzierte Lage und die Größe der Landmasse stellt Amhran eine äußerst selbstständige und in sich geschlossene Wirtschaftsmacht dar, deren Handel mit anderen Reichen sich auf ein Minimum beschränkt - Mithras segnete Amhran mit allem, was seine Bewohner benötigen. Laut Seefahrerkarten liegt Amhran am 46. Breitengrad und am 24. Längengrad der nautischen Weltkarte.

Klima

Amhran selbst liegt unterhalb der Grenze zum Dauerfrost und oberhalb der geographischen Wüstengrenze, und kennt daher zwar harsche Winter mit Schneefall und Frost, aber auch warme, trockene Sommer. In den nördlichsten Lehen finden sich in den Gebirgen vereinzelt Gletscher, die dafür bekannt sind, niemals zu schmelzen, während die südlichsten Lehen breitere Strände mit Sand und sandigem Kies aufweisen. Grundsätzlich schwanken die Temperaturen von in etwa dreißig Grad im Sommer auf bis zu minus zehn Grad im Winter, wobei es auch hier leichte Unterschiede im Norden und Süden geben kann.

Die Reichsmacht

Amhran ist ein Königreich, das seit 1400 Jahren in der Hand einer Königslinie liegt. Derzeit regiert seine höchstedle Majestät Lithas Taguein von Amhran, doch brach dieser vor wenigen Jahren mit einer gewaltigen Armee in das entfernte Indharim auf. Einzig der Umsicht und taktischen Geschicklichkeit seiner Majestät ist es zu verdanken, dass die größte Streitmacht seit Menschengedenken nach vielen Jahren sorgfältiger Vorbereitung nach Indharim aufbrach, um jenes Reich endgültig von den Ketzern und Ungläubigen zu bereinigen, die es wagten, Mithras' Kinder mit hexerischer Magie und Flüchen zu bedrohen. Währenddessen übernehmen die sechs Lehensherren und der hochedle Truchsess Hieronymus Lichtenwald von Amhran den Schutz und die Verwaltung Amhrans und seiner Lehen, um Volk und Land zu schützen.

Von den Lehen

Das stolze Servano ist das Königslehen. Die Hauptstadt ist Löwenstein, ein Schmelztiegel der Kulturen, mit seiner gewaltigen Burg Löwenwacht.

Im gewitzten Ravinsthal traut man am besten keinem, wenn man sein Hab und Gut behalten will, da ändert auch Burg Rabenstein mit seinen Kanonen nichts dran.

Um so friedlicher ist das verschlafene Candaria, in dem angeblich gar keine Überfälle mehr stattfinden, mit seiner marmornen Burg Greifenhorst.

Das kornreiche Silendir droht unter dem Herzog in seinem prächtigen Schloss zum Zentrum der Auflehnung gegen seine Majestät zu werden.

Im sumpfigen Hohenmarschen ist selbst die Burg Wasserwall aus Holz gebaut, um nicht im Morast zu versinken.

Das kalte Nortgard bietet Berge, Stein und Erze im Überfluss, während seine Burg Hochwacht grimmig den Stürmen trotzt.

Das verfluchte Laskandor muss als verlorenes Lehen gelten, seit es, samt der ehrwürdigen Burg Adlerschwinge, im sogenannten Düsternebel versank.

Die Wildlande

Die Wildlande umfassen fast den ganzen Westen des Kontinents und sind durch einen schroffen Fjord vom Königreich Amhran getrennt. Die Weiten des Landes sind so gefährlich, dass alleine der Umbrawald im Norden einst erschlossen und zum Lehen Laskandor wurde. Es gibt nur einige Expeditionsberichte, die Einblick in die Wildlande gewähren.

Einer dieser Berichte stammt von Eyrik Wardom:
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